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Große Qualitätsunterschiede bei Kunststoff-Anfahrschutzvorrichtungen
A-SAFE verwendet seinen eigenen dreischichtigen Memaplex™-Kunststoff, der von Polymerwissenschaftlern entwickelt wurde.

Große Qualitätsunterschiede bei Kunststoff-Anfahrschutzvorrichtungen

Woran erkennt man ein sicheres System?

Anfahrschutzsysteme sehen oft sehr ähnlich aus, doch technisch gibt es große Unterschiede. Da es jedoch noch kein Gütesiegel gibt, stellt sich die Frage: Wie lässt sich beurteilen, ob das Produkt in der Praxis tatsächlich den richtigen Schutz bietet? Wen könnten wir das besser fragen als Bas Kruysdijk, Geschäftsführer bei A-SAFE Nederland? Schließlich ist das Unternehmen der Erfinder von Anfahrschutz aus Kunststoff für Industrie- und Logistikumgebungen. “Wer verhindern will, dass Sicherheit vor allem Scheinsicherheit wird, muss über Farbe, Anschaffungskosten oder eine Auszeichnung hinausblicken. Guter Anfahrschutz beginnt mit den richtigen Fragen: Welches Fahrzeug ist unterwegs, mit welcher Geschwindigkeit und in welchem Winkel kann ein Aufprall stattfinden? Und passt die gewählte Lösung nachweislich zu diesen Risiken?”

In der Praxis wird laut Kruysdijk noch zu oft in allgemeinen Lösungen gedacht. “Die Leute sagen einfach: ”Setzt doch so einen gelben Zaun auf.‘ Dann glauben sie, dass alles in Ordnung ist. Ich nehme es ihnen natürlich nicht übel, dass sie nicht wissen, worauf sie achten müssen. Aber solange es noch kein Gütesiegel gibt, gibt es glücklicherweise eine Reihe anderer Aspekte, auf die man achten kann.“

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Die Produkte von A-SAFE werden neben internen Tests auch unabhängig vom TÜV geprüft.

Eigene Einrichtungen

A-SAFE arbeitet nicht mit Händlern zusammen, sondern liefert direkt ab Werk. Dank einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung, einem Labor und einem Testzentrum sind die Wege zwischen Entwicklung, Produktion, Beratung und Anwendung kurz. Genau das ist Kruysdijk wichtig, da scheinbar vergleichbare Produkte in der Praxis sehr unterschiedliche Leistungen erbringen können. “Bei Anfahrschutz aus Kunststoff sagt das Aussehen bei weitem nicht alles über die tatsächliche Schutzwirkung aus.”

PAS 13

Aus demselben Grund empfiehlt Kruysdijk, zu überprüfen, ob die Produkte gemäß der PAS 13-Richtlinie geprüft wurden. Diese Richtlinie wird von der British Standards Institution verwaltet, vergleichbar mit NEN/KEMA. PAS 13 beschreibt, welche Anforderungen an den Aufprallschutz gestellt werden und wie die Leistungsdaten geprüft und berechnet werden. Das Prüfinstitut TÜV Nord hat diese Richtlinie übernommen.

Eine einheitliche Testmethode ist laut Kruysdijk entscheidend: “Sonst erhält man Ergebnisse, die man nicht objektiv miteinander vergleichen kann.” Er zieht den Vergleich zu Elektroautos, bei denen die Testbedingungen einen großen Einfluss auf die angegebene Reichweite haben. “Der eine Hersteller testet unter idealen Bedingungen und erreicht so eine hervorragende Reichweite”, lacht Kruysdijk, “während der andere mit einem realistischeren Nutzungsszenario rechnet. Nur mit einer festgelegten Methode kann man Leistungen fair miteinander vergleichen.” Deshalb testet A-SAFE nicht nur im eigenen Testzentrum, sondern jedes Produkt verfügt auch über ein Zertifikat des TÜV Nord.

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Die patentierte Verbindungstechnik im A-SAFE-Aufprallschutz: Normalerweise stellt die Verbindung eine Schwachstelle bei Leitplanken und Zäunen dar, doch unsere Verbindung verbessert gerade die Aufprallfestigkeit.

Wissenschaft

Der technische Aufbau des Produkts ist ein weiterer Aspekt, auf den Kruysdijk hinweist. Wer einen Blick auf die Website von A-SAFE wirft, sieht, dass den Materialien umfangreiche wissenschaftliche Forschung zugrunde liegt. “Wir verwenden unseren eigenen dreischichtigen Memaplex™-Kunststoff, der von Polymerwissenschaftlern entwickelt wurde.” Auch die patentierte Verbindungstechnologie ist einzigartig. “Normalerweise stellt die Verbindung eine Schwachstelle bei Leitplanken und Zäunen dar, aber unsere Verbindung verbessert gerade die Schlagfestigkeit. Bei einem Aufprall springt die Schiene nicht einfach aus den Pfosten heraus, und die Konstruktion absorbiert mehr Energie. Dadurch wirkt weniger Kraft auf die Fußplatte ein, und das Risiko von Bodenschäden sinkt.” Das ist besonders in der Lebensmittelindustrie wichtig, wo Hygiene entscheidend ist, verhindert aber auch Reparaturkosten und Betriebsausfälle.

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Ein guter Aufprallschutz erfordert technische Fundierung, unabhängige Testergebnisse und eine angemessene Beratung.

Scheinbare Sicherheit

Abschließend möchte Kruysdijk vor einer trügerischen Sicherheit warnen: “Eine Auszeichnung oder ein auffälliger Werbespruch sagt nicht automatisch etwas über den Standard aus, den ein Produkt erfüllt. Wir haben zwar selbst auch verschiedene Auszeichnungen gewonnen, aber es sind gerade die unabhängigen Prüfzertifikate, die tatsächlich belegen, dass unsere Produkte den richtigen Schutz bieten.”

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