Für Lager- und Logistikumgebungen eröffnet IO-Link Safety neue Möglichkeiten. Weniger Verdrahtung, mehr Diagnoseinformationen und intelligenter Einsatz von Sensoren. Pilz war weltweit der Erste und ist immer noch der Einzige, der dies als Komplettsystem liefern kann. “Wir bieten nicht nur die Geräte in der Feldebene an, sondern ein komplettes System mit Sensoren, Aktoren und Mastermodulen. Das erleichtert dem Kunden die Anwendung und erhöht die Leistungsfähigkeit”, sagt Thomas Ploeg, Vertriebsleiter bei Pilz.
Der Spezialist für Maschinensicherheit sorgt seit mehr als 75 Jahren für eine sichere und effiziente Automatisierung. Mit Investitionen von mehr als 15 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung bietet das internationale Unternehmen Lösungen für die intelligente Industrie der Zukunft.

Ploeg sieht in IO-Link Safety große Chancen, insbesondere in Umgebungen, in denen Sicherheit, Produktivität und Wartung zunehmend zusammenwachsen. “Ein großer Vorteil liegt in der Menge an Informationen, die jetzt aus Sicherheitskomponenten extrahiert werden können. Nehmen wir zum Beispiel eine Sortiermaschine. In ihr befindet sich ein Sicherheitslichtvorhang. Das ist eigentlich schon ein intelligenter Sensor, aber traditionell wird mit ihm noch recht ?stumm‘ kommuniziert. Während dieser Schirm früher nur eine Maschine stoppen konnte, sobald ein Mitarbeiter den Sicherheitsbereich betrat, kann er jetzt auch zusätzliche Daten über vorbeilaufende Produkte liefern. So kann der Sensor beispielsweise registrieren, wie viele Lichtstrahlen unterbrochen werden, und so Informationen über die Höhe eines Pakets liefern. Dank IO-Link Safety können Sie also Sicherheits- und Prozessinformationen in einer Komponente bündeln. Das bringt allerlei Vorteile. Zum Beispiel, dass in manchen Anwendungen keine zusätzliche Sensorik mehr benötigt wird.’
Ploeg fährt fort: “Je mehr Daten die Sensoren liefern, desto eher lassen sich Verschmutzungen, Verschleiß oder Anomalien erkennen. Bei einem Lichtschirm zum Beispiel kann sichtbar werden, dass die Lichtintensität aufgrund von Staubbildung langsam abnimmt. Bevor dies zu einer Störung führt, kann das System bereits eine Warnung ausgeben. Das ermöglicht eine gezieltere Wartung und verringert das Risiko ungeplanter Ausfallzeiten.”
Auch der Austausch von Sensoren ist einfacher. “Früher musste man beim Austausch eines Sensors alle Einstellungen neu laden, jetzt können sich neue Sensoren selbst erkennen und übernehmen automatisch die richtigen Einstellungen. Dadurch werden auch Ausfallzeiten vermieden und das Fehlerrisiko reduziert.”

Auch auf praktischer Ebene bietet das System Vorteile. Anstatt alle Sensoren einzeln mit dem Schaltschrank zu verdrahten, können die Komponenten lokal an einen Master angeschlossen werden. Von dort aus läuft die Kommunikation über ein einziges Ethernet-Kabel. Das spart Verkabelung, beschleunigt die Installation und vereinfacht die Erweiterung.
Für modulare Maschinen ist dies besonders interessant. Wenn die einzelnen Maschinenteile jeweils mit einem eigenen Master ausgestattet sind, können sie einfach miteinander verbunden werden. “Dann spielt es am Ende keine Rolle mehr, welche Konfiguration ein Kunde bestellt. Man muss die Module nur noch durchschleifen”, sagt Ploeg.
Zugleich betont er, dass es sich um ein offenes System handelt. Das bedeutet, dass die Benutzer nicht an einen Hersteller gebunden sind. Verschiedene Komponenten können innerhalb desselben Standards zusammenarbeiten. Diese Offenheit macht die Technologie zukunftssicher und attraktiv für modulare Maschinenkonzepte.

Interessierte können sich auf der Pilz-Website ein kostenloses Webinar zum Thema IO-Link Safety ansehen. Darin werden unter anderem die Vorteile sowie technische Grundlagen, Praxisbeispiele und Anwendungen aus der Industrie behandelt.
Nehmen Sie rechtmäßigen Kontakt auf mit Pilz Niederlande.
Kontakt zu opnemen