“Aufgrund von Personalengpässen und höheren Effizienzanforderungen werden Prozesse in Lagern in hohem Tempo automatisiert”, sagt Thomas Ploeg, Vertriebsleiter bei Pilz. “Sensoren spielen dabei eine entscheidende Rolle. “Sie sorgen für die Sicherheit von Mensch und Maschine, indem sie unsichere Situationen erkennen und bei Bedarf die Anlage abschalten.” Mit dem Laserscanner PSENscan und dem Radarsensor PSENradar bietet Pilz hierfür innovative Lösungen. Beide Systeme vereinen Präzision und Zuverlässigkeit, so dass Maschinen wie Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Autonome Mobile Roboter (AMA) sicher und produktiv arbeiten können.
Pilz steht seit mehr als 75 Jahren für sichere Automatisierung. Mit Investitionen von mehr als 15 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung bietet das internationale Unternehmen Lösungen für die smarte Industrie der Zukunft. Ploeg erklärt, dass Laserscanner und Radarsysteme die beiden am weitesten verbreiteten Sensortechnologien in der Lager- und Logistikbranche sind. “Beide detektieren auf der Basis einer Abstandsmessung, aber jedes auf eine andere Art und Weise.”

“Laserscanner messen Entfernungen mit Laserlicht. Der große Vorteil dabei ist die Präzision. Mit unserem Laserscanner, dem PSENscan, können wir die zu sichernde Zone auf wenige Millimeter genau einstellen. Das macht ihn ideal für Innenräume. Er ermöglicht eine sichere und produktive Raumüberwachung von FTS durch die Erkennung von Objekten auf der zu befahrenden Bahn. Auch bei hohen Geschwindigkeiten, ohne Produktivitätsverlust.”
Bis zu siebzig Schutzfelder ermöglichen eine hochdynamische Anpassung bei Kurvenfahrten oder beim Ausweichen vor Hindernissen. Doch diese Technik hat ihre Grenzen. “Dinge wie Sonnenlicht und Staub können die Messung beeinträchtigen. Übrigens: Wenn der Scanner ein Signal nicht richtig lesen kann, schaltet das System automatisch in einen sicheren Modus. Das vermeidet Risiken, bedeutet aber auch eine gewisse Ausfallzeit.”

“Ein Radarsystem arbeitet auf der Grundlage von Schallwellen, die auch als Schallwellen bezeichnet werden. Das macht es unempfindlich gegen Licht, Nebel, Regen, Staub, Schmutz, Funken oder Vibrationen. Es ist ideal für die Schwerindustrie oder für Außenbereiche.”
Pilz bietet vier Radarsensoren an, von denen zwei Typen die Einstellung von asymmetrischen und Gangsichtwinkeln ermöglichen. Das erhöht die Flexibilität bei der Integration. Vor allem in engen Räumen, in denen die Maschinen dicht beieinander stehen oder die Gänge direkt an den Maschinen vorbeiführen, steigert es die Produktivität.
Das Radarsystem bietet noch einen weiteren interessanten Vorteil: “Radarsensoren können zwischen statischen und beweglichen Objekten unterscheiden. Nehmen wir als Beispiel einen Roboterarm, der Pakete stapelt. Um zu verhindern, dass der Roboterarm eine Person trifft, wenn diese ihm zu nahe kommt, braucht man ein Erkennungssystem, das den Roboterarm in einem solchen Fall sofort deaktiviert. Angenommen, ich stelle eine Kiste in den Erfassungsbereich, dann wird der Laserscanner den Roboterarm dauerhaft anhalten, während ein Radarsystem die Maschine nach einiger Zeit neu startet. So werden unnötige Ausfallzeiten vermieden. Ein Nachteil ist jedoch, dass ein Radarsystem etwas ungenauer ist. In schmalen Gängen ist es manchmal schwieriger zu justieren.’

Mit dem Inkrafttreten der neuen europäischen Maschinenverordnung am 20. Januar 2027 werden auch strengere Anforderungen an die Maschinensicherheit und Cybersecurity gestellt. Pilz unterstützt Hersteller bei der Auslegung und Anwendung dieser Vorschriften, unter anderem durch Risikobeurteilungen und Beratung zu Normen. Außerdem werden vielfältige Schulungen angeboten, vom Kurs ‘Grundlagen der Maschinensicherheit’ bis hin zu ‘Von der Maschinenrichtlinie zur Maschinenverordnung’.

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