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Linde Material Handling präsentiert Ergebnisse aktueller und zukünftiger Entwicklungen

Linde Material Handling präsentiert Ergebnisse der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen

Breiteres Automatisierungsangebot, humanoide Roboter in Entwicklung

Kaum ein anderes Segment der Intralogistik entwickelt sich so schnell wie die Automatisierung. Auf der LogiMAT 2026 stellt Linde Material Handling (MH) die neue Kernserie Linde I-MATIC vor, die für spezielle Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen konzipiert ist. Die hochgradig individualisierbaren Fahrerlosen Transportsysteme (FTS) sind mit unterschiedlichen Ausstattungen wie Einzel- oder Doppelgabeln oder Papierklammern erhältlich und können schwere Lasten bis zu 4,0 Tonnen auf eine Hubhöhe von bis zu 6,7 Metern bewegen. Das Highlight eines weiteren Live-Szenarios auf dem Messestand ist ein humanoider Roboter. Dieser zeigt, wie in einigen Jahren selbst ergonomisch anspruchsvolle Kommissionieraufgaben im Lager mit ‘verkörperter KI’ erledigt werden können.

Die Demonstration des Roboters erinnert an Science Fiction: Über ein Tablet können die Messebesucher dem humanoiden Roboter ‘Carl’ mitteilen, ob sie eine Flasche Wasser oder Cola haben möchten. Nachdem er die Bestellung erhalten hat, macht sich Carl auf den optimalen Weg zum Regal. Dort angekommen, identifiziert er die Flaschen und greift mit der linken oder rechten Hand nach einer. Das Besondere dabei ist, dass Carl diese Entscheidungen selbstständig trifft. Der Roboter folgt weder einer komplett vorgegebenen Reihenfolge, noch wird er ferngesteuert. Er erkennt die Art der Flasche und ihren genauen Standort und führt den Greifvorgang völlig selbstständig durch. Denn Carl hat durch einen KI-Trainingsprozess gelernt, wie er die ihm zugewiesene Aufgabe selbstständig ausführen kann. “Mit diesem humanoiden Roboter demonstrieren wir den nächsten Schritt in der Entwicklung von

Auftragskommissionierung. Bis zur Marktreife wird es aber noch einige Jahre dauern”, erklärt Jan-Niklas Freund, Leiter des Vertriebs Automation Steering bei Linde MH. Das Projekt befindet sich in der frühen Entwicklungsphase. Der aktuelle Fokus liegt auf

strategisches Lernen, das an den verschiedenen globalen Entwicklungsstandorten von KION in enger Zusammenarbeit mit Partnern stattfindet. “Mit dem Linde RoCAP Wir bieten bereits einen fortschrittlichen Stapler mit einem intelligenten Roboterarm und einem Greifer, der mithilfe von KI Pakete erkennt und aus den Regalen holt. Unser Ziel in der humanoiden Robotik ist es, fortschrittliche KI mit ausgefeilter Mechanik zu kombinieren, um Aufgaben im Lager zu erfüllen, die weit über das hinausgehen, was derzeit möglich ist”, so Jan-Niklas Freund.

Eine breitere Palette von Lösungen für die wachsende Nachfrage

In den letzten Jahren hat der Einsatz von Automatisierungslösungen in Unternehmen zugenommen, ebenso wie deren Anforderungen. Viele Unternehmen in der Getränkeindustrie benötigen zum Beispiel die Möglichkeit, zwei Paletten mit Hilfe von Doppelgabeln gleichzeitig autonom zu be- und entladen. In der Papierindustrie sind Papierklammern ein unverzichtbares Werkzeug für die Handhabung schwerer Papierrollen. Solche Anwendungen erfordern den Einsatz von robusten FTS mit höheren Tragfähigkeiten, die sich an verschiedene Anwendungen anpassen können.

Der auf der LogiMAT vorgestellte autonome Stapler Linde I-MATIC AC core ist darauf ausgelegt, Lasten bis 4,0 Tonnen mit einem Schwerpunkt von 600 Millimetern auf eine Höhe von vier Metern oder Lasten bis 3,5 Tonnen auf eine Höhe von 6,7 Metern zu heben. Verschiedene Anbaugeräte verwandeln die autonomen Kraftpakete in multifunktionale Logistikassistenten. Weitere Modelle der Serie sind für Kühlhäuser mit Umgebungstemperaturen bis -25 °C ausgelegt oder verfügen über spezielle Ladungsträger, zum Beispiel für das Manövrieren von Waren in

Lager mit breiten Gängen, die Versorgung von Produktionslinien mit Material oder die Entnahme von Fertigprodukten. Ein anderes Modell verfügt sogar über ein integriertes Förderband, so dass es Ladungsträger sowohl von der Seite als auch von der

die Front kann aufnehmen und absetzen. Alle Stapler entsprechen den Industriestandards und sind maßgeschneidert und werden im eigenen Haus entwickelt und hergestellt. Was die Software anbelangt, so basieren die Stapler auf dem MATIC:move+ Plattform und sie werden

angetrieben durch die Linde Warehouse Manager. Diese Softwarelösung übernimmt die Steuerung, das Routing und den Transfer im Rahmen des autonomen Warenflusses.

Standard, kundenspezifisch und stationär

Weitere Stapler, die in der Live-Szene auf der LogiMAT zu sehen sind, repräsentieren die beiden anderen Teile des Automatisierungsportfolios von Linde: standardisierte Stapler und stationäre Lösungen. Mit einer Arbeitsgangbreite von weniger als 2,5 Metern ist der Linde L-MATIC Kern, ein autonomer Stapler, manövriert mühelos durch schmale Gänge und enge Räume. Er eignet sich ideal für Standardaufgaben wie den Flurtransport und das Ein- und Auslagern von Waren in geringer Höhe. Die Produktpalette der standardisierten Stapler umfasst auch verschiedene Stapler, Schubmaststapler, Schmalgangstapler (VNA) und AMRs. Der S-MATIC cube ist Teil eines Anwendungsbeispiels für eine stationäre Lösung und ebenfalls in der Demonstration zu sehen. Dieses vollautomatische, vierspurige Palettentransportsystem maximiert die Lagerdichte auf kleinem Raum. Es besteht aus Förderern, einem Lagersystem, Liften und mehreren Shuttles, die sich in vier Richtungen bewegen können. Das in sich geschlossene System kann bis zu 100 Paletten pro Stunde befördern, darunter Europaletten und Industriepaletten mit einem Gewicht von bis zu 1,5 Tonnen.

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