Roboterarme, automatische Lagersysteme und Lager, in denen Waren nahezu selbstständig ihren Weg finden. Wenn man an Lagerautomatisierung denkt, kommen einem schnell die allergrößten Logistikunternehmen in den Sinn. Doch diese Zeit liegt laut Richard Hagen Versteeg von Element Logic hinter uns. Automatisierung ist mittlerweile für eine viel breitere Gruppe von Unternehmen zugänglich. Das zeigt Element Logic auf der Logistica Next, die vom 3. bis einschließlich 5. November 2026 in der Jaarbeurs Utrecht stattfindet.
Element Logic war ursprünglich auf AutoStore spezialisiert, hat sich aber mittlerweile zu einem vielseitigen Systemintegrator entwickelt. Von seinem Standort in Bemmel in den Benelux-Ländern aus arbeitet das Unternehmen an kompletten Automatisierungskonzepten, bei denen AutoStore nur einer von vielen möglichen Bausteinen ist. Fördertechnik, Kartonaufricht- und Verschließmaschinen, Roboterarme, mobile Roboter und Software werden zu einer integrierten Lösung kombiniert.

Damit beginnt die Geschichte bei Element Logic ausdrücklich nicht mit einer Maschine. “Wir schauen uns zunächst die Prozesse des Kunden an und prüfen, wo er in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren stehen möchte”, erklärt Hagen Versteeg. “Wie kann der Betrieb innerhalb der vorhandenen Räumlichkeiten wachsen? Wo liegen die Engpässe? Und welche Technologie passt dazu? Das macht die Automatisierung auch für mittelständische Unternehmen interessant. Bei einigen hundert bis tausend Aufträgen pro Tag kann es sich bereits lohnen, die Möglichkeiten zu prüfen. Vor allem, wenn Platz knapp ist, das Auftragsvolumen wächst oder es immer schwieriger wird, Aufträge pünktlich auszuliefern.”
Die Vorteile liegen auf der Hand: Waren werden platzsparend gelagert, die Mitarbeiter müssen kürzere Wege zurücklegen und die Fehlerquote sinkt. “Außerdem lässt sich der verfügbare Platz durch die Nutzung der Höhe viel effizienter ausnutzen”, sagt Hagen Versteeg. “Ein AutoStore-System kann beispielsweise bis zu gut sechs Meter hoch aufgebaut werden und lässt sich flexibel in bestehende Gebäude integrieren, sogar um Hindernisse und Säulen herum.”

Genau diese Vielseitigkeit und Zugänglichkeit möchte Element Logic auf der Logistica Next 2026 besonders hervorheben. “Besucher können an unserem Stand nicht nur die Technologie kennenlernen, sondern vor allem erleben, wie ein integriertes Automatisierungskonzept aussieht”, betont Hagen Versteeg. “Eine riesige interaktive 3D-Videowand bildet dabei den visuellen Mittelpunkt, ergänzt durch Robotik und ein besonderes interaktives Erlebnis. Man kommt also eigentlich nicht an uns vorbei”, sagt er mit einem Lächeln.
Aber bei der Messe geht es nicht nur um Spektakel. Laut Hagen Versteeg bringt Element Logic auch Logistikspezialisten und Datenanalysten mit nach Utrecht. “Besucher, die Basisdaten zu ihren Volumenströmen, Auftragsprofilen und Prozessen mitbringen, können sich mit unseren Spezialisten direkt inhaltlich über die Machbarkeit einer Automatisierung für ihren Betrieb austauschen.”
Möchten Sie also wissen, welche Automatisierungslösung zu Ihrem Betrieb passt, wenn man bedenkt, wo Sie in fünf bis zehn Jahren stehen möchten? Die Antwort darauf beginnt vielleicht mit einem Besuch am Stand von Element Logic.
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