Eine umfassende Testphase zeigt: 15 Minuten schnellere Entladung, 50% weniger Personaleinsatz, 20% weniger Krankmeldungen und 80% weniger Hebebelastung.
DPD Niederlande investiert in großem Umfang in ergonomische Handhabungslösungen von Schmalz. Damit verwandelt das Logistikunternehmen seine Hubs in ein Vorzeigeprojekt für ergonomische Innovationen: Das Entladen von Containern erfolgt um 15% schneller, die körperliche Belastung sinkt um 80% und die Zahl der Krankmeldungen geht um 20% zurück. Ein konkretes Beispiel, das zeigt, wie ergonomische Handhabung und Innovation einen echten Einfluss auf Arbeitssicherheit, Gesundheit und betriebliche Effizienz haben.
DPD Niederlande hebt sich in einem wettbewerbsintensiven Markt dadurch ab, dass es in die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter investiert.
Mit 19 Destuff-it™-Einheiten wird das Entladen von Containern in den niederländischen DPD-Hubs 15% schneller, während nur die Hälfte des normalen Personalbestands benötigt wird. Dies bedeutet nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch mehr Flexibilität bei der Personalplanung sowie eine bessere Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter.

Lars Kobesen, Projektmanager bei DPD Niederlande: “Der Destuff-it™ hat unsere Containerentladung grundlegend verändert. Wir entladen 15 Minuten schneller, aber das Wichtigste ist, dass wir unser Team besser einsetzen können und weniger Ausfälle aufgrund von Verletzungen haben. Das ist der wahre Mehrwert.”
Neben Destuff-it™ werden im Lager in Vijfhuizen 17 JumboFlex-Hebehilfen am Förderband eingesetzt, um die Mitarbeiter beim Sortieren und Verladen schwerer Pakete auf Transportwagen zu unterstützen. Die Systeme reduzieren die körperliche Belastung um 80%, was sich unmittelbar auf die Arbeitssicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter auswirkt. Dies führt zu 20% weniger Krankmeldungen. Diese Zahl spiegelt mehr als nur Einsparungen durch Ausfallzeiten wider, sie zeigt den tatsächlichen Gesundheitsgewinn für die Mitarbeiter.

Schmalz unterstützte DPD bei der Auswahl der richtigen Lösungen für den spezifischen Betrieb ihrer Verteilzentren. Das Unternehmen lieferte nicht nur die Ausrüstung, sondern stellte auch Fachwissen und Beratung während der Testphase zur Verfügung.
Joep van der Pol, Vertriebs- und Technikberater bei Schmalz: “Der Fall von DPD zeigt, was uns antreibt: die Arbeit leichter und sicherer zu machen. Mit Destuff-it™ und JumboFlex reduzieren wir nicht nur die körperliche Belastung, sondern beweisen auch, dass Innovation und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen Hand in Hand gehen.”

Das erste Destuff-it™-Gerät ist in Vijfhuizen in Betrieb. Die Inbetriebnahme der übrigen 18 Geräte erfolgt von November 2026 bis März 2027.
Dieses Projekt unterstreicht einen wachsenden Trend in der Logistikbranche: Unternehmen erkennen, dass Investitionen in ergonomische Automatisierung nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Mitarbeiterbindung und die Verringerung von Ausfällen aufgrund von Verletzungen sind.