Antworten auf das, was Kunden heute wirklich brauchen
Easy Systems begann als Lieferant von Förderanlagen und entwickelte sich zu einem unabhängigen Integrator, der sowohl den mechanischen als auch den Software-Teil von internen Logistikprojekten verwaltet. Diese Entwicklung - von einzelnen Förderanlagen zu integrierten Projekten, von Produkten zu Lösungen, vom Lieferanten zum Partner - ist nicht zufällig. Sie ist eine Antwort auf das, was die Kunden nach Ansicht des Unternehmens heute wirklich brauchen: einen einzigen Ansprechpartner, der versteht, wie ihr Betrieb funktioniert, und der keinen Teil der Lösung auslagert.
Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, wie z. B. der Flexibilisierung von Prozessen. Für weniger wohlhabende Unternehmen ist die Wahl sogar noch wichtiger. David Taverniers, Gründer von Easy Systems, sagt dazu: “Zum Beispiel Familienbetriebe oder Unternehmer, die nicht den Luxus haben, bei Verlust eines Kunden die Lösungen sofort für einen anderen Kunden einzusetzen.”

Für diese Unternehmen geht es darum, die richtige Wahl zu treffen, und das erfordert in vielen Fällen Beratung, so Taverniers. “Bei einer Entscheidung geht es nicht mehr nur um ein Förderband, sondern um eine Kombination aus potenziell vielen Arten von Technologie. Denken Sie an Förderer mit Pusher und Wiegeeinheiten, Linien mit integrierten Scannern, Etiketten- und Druckeinheiten, Kistenfalter und Verschließer bis hin zu automatischen Lagern, Palettierern und AMRs. Elemente, die auch nahtlos miteinander funktionieren müssen.”

Taverniers: “Wir müssen verstehen, was der Kunde braucht und will. Nur dann hat eine Lösung eine Wirkung und kann zum Beispiel dazu beitragen, die Wachstumsziele eines Unternehmens zu erreichen. Ein kleineres oder mittleres Unternehmen entscheidet sich oft für eine etwas längerfristige Lösung. Hier spielt die Skalierbarkeit eine wichtige Rolle.”
Eine Form der Automatisierung oder eine Kombination von Lösungen steht bei vielen Projekten im Mittelpunkt. “Wenn nicht sofort genügend Geld für eine vollständige Umstellung zur Verfügung steht, ist es ratsam, eine Gesamtbetrachtung anzustellen. Dann kann der Unternehmer den ersten Schritt tun, mit der Gewissheit, dass die spätere Hinzufügung weiterer Systeme zu einer ordnungsgemäßen Integration führen wird. Es wird ein Prozess geschaffen, der flexibel genug ist, um z. B. Pakete für einen Pharma- oder Tierfutterkunden mit gleichem Format und gleichem Zielort, aber sehr unterschiedlich zu behandeln. Aus dem einfachen Grund, dass die verschiedenen Branchen unterschiedliche Bedürfnisse haben.”

Was Easy Systems von einem gewöhnlichen Anbieter von Förderanlagen unterscheidet, ist die Kombination aus mechanischem Know-how und softwarebasierter Steuerung. Taverniers nennt ein Beispiel: “Nehmen Sie eine Sortieranlage, in der Pakete auf ein Förderband gelegt, gewogen und gescannt werden. An diesem Punkt kommuniziert das System mit dem oberen ERP des Kunden mit Fragen wie ‘Ist das Gewicht korrekt?’ und ‘Zu welchem Ausgang soll dieses Paket gehen? Diese Kommunikation zwischen dem mechanischen und dem Software-Teil ist genau der Punkt, an dem Projekte gelingen oder scheitern.’ Früher war Easy Systems für diesen Teil der Lösung auf externe Softwareunternehmen angewiesen. Heute tut es dies in Zusammenarbeit mit BOA Concept, einem Softwarepartner und Schwesterunternehmen, das die gesamte Softwaresteuerung und WCS-Integration im Haus hat.

In den 30 Jahren, die Taverniers in der Logistikbranche tätig ist, hat er die Branche stark verändert. “Jetzt sind es Roboter in Kombination mit Kommissionierung, KI und Fördertechnik. Aber eigentlich kann alles kombiniert werden, wenn ein guter Plan dahinter steht. Wir helfen unseren Kunden sehr gerne mit skalierbaren und zukunftssicheren Lösungen. Darin sind wir auch gut, und das ist es, was wir von den Kunden zurückbekommen.”