Wer seine Lagerausstattung in der Nähe seines Standorts fertigen lässt, profitiert von kurzen Kommunikationswegen, schnellen Lieferzeiten und Lösungen, die besser auf die Praxis abgestimmt sind. Gerade in einem Lager, wo Platz, Sicherheit und Betriebskontinuität den täglichen Betrieb bestimmen, kann dieser Unterschied erheblich sein. Nimar Storage Solutions aus Raamsdonksveer fertigt alle seine Lagerregale vollständig im eigenen Werk.
Geschäftsführer Tom Keijzers: “Unsere eigene Produktionsstätte bietet dem Kunden Flexibilität und mehr Kontrolle über seinen Logistikprozess. Außerdem können wir ein preislich attraktives Produkt anbieten. Darüber hinaus trägt die Produktion in den Niederlanden zur Nachhaltigkeit bei, da die Anzahl der Transportbewegungen begrenzt bleibt.”
“Deshalb arbeiten wir derzeit an einem Label ‘Made in Holland’, damit die Besucher bei unserem Endkunden erkennen können, dass die Produkte vor Ort hergestellt wurden”, fährt Keijzers fort.

Nimar Storage Solutions ist Teil der Verkolf-Gruppe, eines Familienunternehmens, das seit 45 Jahren im Bereich der Laden- und Lagereinrichtung tätig ist. Keijzers vertritt die dritte Generation. Dieser Hintergrund spiegelt sich in der Arbeitsweise wider. “Unsere Priorität liegt auf langfristigen Kundenbeziehungen. Persönlicher Kontakt, mitdenken, immer noch einen Schritt weiter gehen – kurze Wege sind für uns sehr wichtig. In den vergangenen 45 Jahren haben wir bewiesen, dass diese Arbeitsweise erfolgreich ist.”
Da die Produktion in Raamsdonksveer stattfindet, kann das Unternehmen schnell reagieren und die Durchlaufzeiten kurz halten. Das gilt sowohl für neue Projekte als auch für Erweiterungen, Schadensfälle oder den Kundendienst. “Wenn beispielsweise einige zusätzliche Stützen oder Träger benötigt werden, können diese einfach direkt in den Produktionsprozess integriert werden. Dadurch ist das Material schnell wieder beim Kunden und der Logistikablauf wird so wenig wie möglich gestört.”
Diese Flexibilität spiegelt sich auch in den Lösungen selbst wider. Nimar liefert unter anderem Palettenregale, Shuttle-Regale, Fachbodenregale, Kragarmregale und Einfahrregale. Durch die Kombination von Produktgruppen mit maßgeschneiderten Lösungen lässt sich der verfügbare Platz in einem Lager optimal nutzen. “Wir können genau das liefern, was der Kunde benötigt, und dies auf seine spezifische Situation abstimmen”, erklärt Keijzers.
Dabei blickt Nimar über das Regal selbst hinaus. Ein Lager muss zudem sicher, logisch und scannbar eingerichtet sein. Deshalb liefert das Unternehmen Zubehör wie Regalbeschriftungen, scannbare Standortetiketten, Anfahrschutz, Markierungen und Lagerbehälter. Auch die Montage wird von einem eigenen Team durchgeführt. So entsteht ein einziger Ansprechpartner für das Gesamtkonzept. “Das Lagerregal bildet die Grundlage, aber den Kunden ist vor allem mit einer Komplettlösung gedient. Denn so gelangen sie schließlich schneller zu einem funktionierenden Prozess”, betont Keijzers.

Ein wichtiger Vorteil der Produktion in den Niederlanden ist die Kontrolle über Material und Qualität. Im Werk ist der Prozess kompakt und transparent: Rohstoffe werden angeliefert und verlassen das Gebäude als Endprodukt. “Wir wissen, woher unser Material stammt, und haben die vollständige Kontrolle über die eingehenden Materialien und die ausgehenden Produkte. Durch die Zusammenarbeit mit festen Lieferanten können wir eine gleichbleibende Qualität gewährleisten.”
Um diese Qualität zu gewährleisten, investiert Nimar stark in Automatisierung und Robotisierung. Auch bei den Details wird mitgedacht. Denken Sie beispielsweise an RAL-Farben, die zum Corporate Design des Kunden passen. “Ein Unternehmer ist stolz auf sein Unternehmen”, sagt Keijzers. “Wie schön ist es dann, wenn das Lager dazu passt und eine Visitenkarte darstellt, wenn er Kunden zu Besuch hat?”
Die Stärke der lokalen Produktion lässt sich in Raamsdonksveer gut erleben. Im Showroom sehen Besucher, welche Lösungen möglich sind. Anschließend kann das Gespräch in der benachbarten Fabrik fortgesetzt werden, wo sichtbar wird, wie die Regale hergestellt werden, welche Maschinen zum Einsatz kommen und wie das Material verarbeitet wird. “Eine Bestellung aufzugeben ist schnell erledigt, aber gerade das Einblicken in den gesamten Prozess verleiht einer solchen Bestellung mehr Tiefe. Wir stellen fest, dass Kunden dies zu schätzen wissen. Es macht die Sache für sie greifbarer.”
Ein spontaner Besuch ist jederzeit möglich, aber man kann auch einen Termin vereinbaren. “Jeder ist herzlich willkommen, um sich beraten zu lassen, sich inspirieren zu lassen und an einer Führung durch die Fabrik teilzunehmen”, fasst Keijzers zusammen.