In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt der Altez Construction Group von der Landwirtschaft auf den Industriebau verlagert, und die Produktion ist zunehmend in die eigenen Hände übergegangen. Um dieses Wachstum und diese Entwicklung aufrechtzuerhalten, sind informierte Mitarbeiter unerlässlich. Aus diesem Grund hat Altez im Jahr 2023 neue Mitarbeiter eingestellt und es geschafft, sie schnell an die Arbeit zu bringen.
Altez wurde 1991 als Agrinbo gegründet und führte in den ersten Jahren hauptsächlich Bauprojekte im Agrarsektor durch. Bald erweiterte das Unternehmen seine Dienstleistungen auf die Herstellung eigener Stahlkonstruktionen. Mit der zunehmenden Übernahme von Industrieprojekten und Aufträgen im Pferdesektor benannte sich das Unternehmen in Altez Construction Group um. Durch die Übernahme von Lambert-Geerkens in Limburg im Jahr 2007 vergrößerte sich das Tätigkeitsgebiet des Unternehmens, das Team und die Produktionskapazität. Heute ist Altez in den Benelux-Ländern, Frankreich und Deutschland tätig. In etwa einem Jahrzehnt entwickelte sich das Portfolio von einer Abteilung mit 50% landwirtschaftlichen, 40% industriellen und 10% reiterlichen Gebäuden zu mehr als 80% industriellen und einem kleineren Anteil an landwirtschaftlichen und reiterlichen Gebäuden. Verkaufsleiter Arne Colpaert: "Wir professionalisieren uns weiter stark in Richtung Großindustrie. Seit etwa drei Jahren haben wir beispielsweise unsere Produktion um Betonsäulen erweitert. Wir sind also auf dem Industriemarkt sowohl bei Stahl- als auch bei Betonkonstruktionen stark."
Die globalen Krisen folgten in den letzten Jahren in rascher Folge aufeinander. "Trotzdem haben wir einige große Projekte realisiert", sagt Colpaert. "So bauen wir zum Beispiel in Rekordtempo ein großes Vertriebszentrum in Schoten. Wir bauen auch für verschiedene Abfallverarbeiter und Recyclingunternehmen. Für verschiedene Projektentwickler sind wir an KMU- und Einzelhandelsstandorten tätig. In Lier haben wir auf dem ehemaligen La Rocca-Gelände ein Jumbo-Geschäft errichtet. Und inzwischen bauen wir auch zwei Albert Heijns in Flandern".
Um Projekte dieser Größenordnung zu realisieren, zählt Altez auf ein Team von mehr als 300 Mitarbeitern. Im Jahr 2023 kamen etwa 15 weitere Kollegen hinzu, was auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt keine leichte Aufgabe ist. Angesichts der angespannten Lage ist es umso wichtiger, weiter in Personal zu investieren. Das tut Altez seit 2023 unter anderem mit einer Online-Akademie. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Kollegen finden dort Videos über die internen Abläufe. Colpaert: "Die Videos sind für und von unseren eigenen Mitarbeitern gemacht. Sie beschleunigen nicht nur den Schulungsprozess, sondern können auch jederzeit wieder aufgerufen werden. Auf diese Weise können die Mitarbeiter ihr Wissen immer wieder auffrischen. Außerdem lernen sie durch die Videos ihre Kollegen kennen und wissen, an wen sie sich bei Fragen wenden können."
Im Jahr 2024 liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Nachhaltigkeit, der Arbeit in Bauteams und dem Renovierungsmarkt. Nachhaltiges Bauen steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten von Altez. "Wir bauen zum Beispiel veraltete Standorte in moderne Industriegebäude um, die den neuesten Anforderungen entsprechen. Wir wollen unsere Projekte so umweltfreundlich wie möglich gestalten und kommen immer häufiger mit Nachhaltigkeitsstandards wie BREEAM in Berührung. Komplexere Gebäude sind häufiger anzutreffen, aber das schreckt uns nicht ab. Ein gutes Verhältnis und eine enge Zusammenarbeit mit Architektur- und Ingenieurbüros sind unabdingbar, um ein Projekt gemeinsam im Bauteam zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Darauf legt man bei Altez großen Wert. "Außerdem ist auch der Renovierungsmarkt wichtig. Immer mehr gewerbliche Gebäude müssen renoviert oder umgebaut werden. Deshalb haben wir ein spezialisiertes Team, das sich ausschließlich um solche Projekte kümmert. Sie verfügen über das spezifische Wissen und die Erfahrung, um diese Strukturen wie neu aussehen zu lassen."