Mit Optiquest bringt Filip Toye, Gründer und Geschäftsführer des westflämischen Unternehmens Quester, Spielspaß in die Welt des Bestandsmanagements. Sein Business-Spiel macht das Lernen über Logistikplanung zu einer spannenden und wettbewerbsorientierten Erfahrung.
“Als Teenager habe ich stundenlang Spiele wie Pacman und Space Invaders gespielt”, lacht Filip Toye. “Diese Faszination für Spiele ist nie verschwunden.” Nach seinem Studium als Wirtschaftsingenieur und mehr als 30 Jahren Erfahrung bei Unternehmen wie Beaulieu und Cargill entwickelte sich Toye zu einem Experten für Lieferketten und Logistikplanung. Vor allem das Bestandsmanagement und S&OP faszinierten ihn weiterhin. “Das Bestandsmanagement ist das Rückgrat einer leistungsfähigen Logistik, aber gleichzeitig auch eine Quelle von Reibungen zwischen den Abteilungen. Ich wollte dieses Verständnis auf spielerische Weise greifbar machen.”
Aus dieser Kombination aus Wissen und Spielspaß entstand Optiquest, ein Business-Spiel rund um das Thema Lagerverwaltung, das wie ein klassisches Videospiel aussieht und sich auch so anfühlt. “Ich habe die Handlung und das Konzept selbst entwickelt, und zusammen mit dem Brügger Spielestudio Bits of Love haben wir das Spiel technisch zum Leben erweckt”, erzählt Toye. “Nach etwa zehn Testsessions haben wir Optiquest 2024 auf den Markt gebracht. Seitdem wurde das Spiel unter anderem bei Sanofi, Syros und Young Supply Chain Masters gespielt. Die Kommentare waren sehr positiv, und wir arbeiten auf der Grundlage des Feedbacks kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Optiquest.”
Das Spiel dauert insgesamt etwa vier Stunden: eine kurze Einführung, gefolgt von einem zweistündigen Spiel, in dem Teams aus drei Spielern anhand von Verkaufsdaten und Marktdynamiken entscheiden, wie viel Vorrat sie auffüllen müssen. “Jede Runde enthält ein Minispiel, was das Spiel abwechslungsreich und unterhaltsam macht. Im Anschluss folgt eine Nachbesprechung, in der wir die Ergebnisse und Erkenntnisse diskutieren”, erklärt Toye.

Optiquest passt perfekt zum Trend der Gamifizierung in der Logistik. Die Teilnehmer erleben die Herausforderungen der Bestandsverwaltung – schwankende Nachfrage, Werbeaktionen, saisonale Effekte – und sehen sofort die Auswirkungen ihrer Entscheidungen. “Der Wettbewerbsaspekt sorgt für Engagement, aber der eigentliche Gewinn liegt in der Erkenntnis, die Teams aus den Bereichen Vertrieb, Finanzen und Planung über die spezifischen Herausforderungen der anderen gewinnen”, so Toye.
Das Spiel kann sowohl intern als auch online über Teams gespielt werden. “Unternehmen und Studenten schätzen vor allem das Teambuilding-Element und den konkreten Bezug zur Praxis.”
Eine vierstündige Optiquest-Sitzung kostet 1750 Euro (zzgl. MwSt.). Als Leser dieser Fachzeitschrift haben Sie die Chance, eine kostenlose Inhouse-Sitzung zu gewinnen. Besuchen Sie dazu die Website www.inventoryplanningsgame.com, Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und verwenden Sie den Promo-Code WNL2026, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Eine unschuldige Kinderhand verlost einen Gewinner.
“Das Lernen über Logistik darf ruhig Spaß machen”, schließt Toye. “Mit Optiquest möchte ich zeigen, dass Lagerverwaltung alles andere als langweilig ist.”