[00:00] Einführung
Roel van Gils: Willkommen zu einer weiteren neuen Folge von Zwischen den Stellungen von „Warehouse und Logistik Benelux“. Heute werfen wir einen Blick in die Welt der Lagerautomatisierung. Eine Welt, in der Platz knapp ist, Personal schwer zu finden ist und Unternehmen immer schneller liefern müssen. Mein Gast heute: Andy van Mieghem von Vanas Engineering, Spezialist für intelligente intralogistische Lösungen. Andy, stell dich doch bitte kurz vor.
Andy van Mieghem: Hey, vielen Dank für die Einladung. Ich bin Andy van Mieghem und arbeite seit etwa zwanzig Jahren bei Vanas. Das Unternehmen begann einst als Familienbetrieb und ging später, vor zwei Jahren, in den Besitz von Modula über. Dort durfte ich alle Entwicklungsphasen des Unternehmens miterleben. Ich habe damit angefangen, Projekte auszuarbeiten und Unterlagen zu erstellen. Das fand ich sehr interessant: Lösungen zu entwickeln. Daraus ist meine Leidenschaft entstanden. Danach durfte ich zu Kunden fahren, um vor Ort Lösungen zu erarbeiten. Anschließend haben mich unsere automatischen Plattformlifte und die eigene Software, die wir dafür jahrelang entwickelt haben, begeistert. Danach stieg ich zum Vertriebsleiter auf, übernahm auch den operativen Bereich und wurde vor etwa sieben Jahren Geschäftsführer. Es folgten einige Investitionen und die Übernahme des Automatisierungsexperten Pacoma Systems – eine strategische Entscheidung. Gleichzeitig haben wir auch in die Niederlande expandiert. Ein schöner Weg, der mich nach wie vor begeistert. Zwanzig Jahre fühlen sich immer noch wie mein eigenes Kind an.
[01:34] Was macht Vanas Engineering?
Roel van Gils: Toll, schön. Nochmals herzlich willkommen, Andy. Fangen wir doch mal ganz von vorne an: Vanas Engineering. Wer seid ihr eigentlich genau? Was macht ihr?
Andy van Mieghem: Lagereinrichtung und Produktionslagerung, kurz gesagt. Dabei helfen wir unseren Kunden, Platz zu gewinnen, die Produktivität zu steigern und die Mitarbeiter effizienter und fehlerfrei arbeiten zu lassen. Das sind im Grunde die drei wichtigsten Punkte. Diese Aufgaben lösen wir mit kleinen statischen Systemen, den klassischen Lösungen, bis hin zu stärker automatisierten Systemen. Wir glauben fest an hybride Lösungen. Es muss nicht immer vollautomatisiert sein. Das ist heutzutage zwar sehr angesagt und attraktiv, aber manchmal sind klassische Systeme perfekt geeignet und lösen das Problem auf sehr kostengünstige Weise. Deshalb bieten wir diese Kombination an. Natürlich gibt es auch zusätzliche Vorteile wie Ergonomie, aber die wichtigsten Faktoren bleiben Platz und Effizienz. Das sind die größten Herausforderungen hier in den Benelux-Ländern. Die Löhne sind hoch, Personal ist schwer zu finden und Platz ist knapp. Deshalb nutzen wir lieber die Höhe als zusätzliche Bodenfläche.
[03:09] Neubau oder Bestandsgebäude?
Roel van Gils: Befindet ihr euch dann auch oft in bestehenden Gebäuden, die effizienter gestaltet werden, oder vor allem in Neubauten?
Andy van Mieghem: Beides. Die ideale Situation ist natürlich ein Greenfield-Projekt, also ein Neubau, da man von Anfang an bei der Gestaltung aller Aspekte mitdenken kann. Die Realität sieht jedoch so aus, dass es sich sehr oft um ein Brownfield-Projekt in einem bestehenden Gebäude handelt. Dann versuchen wir, die vorhandene Fläche und Funktionalität besser zu nutzen. Darin liegt oft ein enormes Einsparpotenzial für den Kunden, da er keinen Neubau errichten, nicht umziehen und kein Personal mitnehmen muss. Wenn man ein bestehendes Gebäude gut einrichten kann, bringt das oft einen zusätzlichen Vorteil. Bei uns sind das etwa siebzig Prozent bestehende Anlagen und dreißig Prozent Neubau.
[03:55] Den gesamten Prozess ansehen
Roel van Gils: Das heißt, ihr als Systemintegrator betrachtet den gesamten Prozess?
Andy van Mieghem: Ja, am liebsten schon. Das ist zwar nicht immer der Fall, aber wir möchten am liebsten den gesamten Prozess im Blick haben: vom Wareneingang über die Lagerung, die Kommissionierung, die Verpackung und den Versand bis hin zur Aussortierung. Die gesamte Lieferkette.
Roel van Gils: Dann lassen sich die meisten Optimierungen erzielen.
Andy van Mieghem: Ja, dann entwirft man ein Konzept, bei dem alles aufeinander abgestimmt ist. Das muss nicht alles auf einmal umgesetzt werden. Wir arbeiten sehr oft für kleine und mittelständische Unternehmen. Ein „Big Bang“ kommt dort meist nicht in Frage. Wir entscheiden uns für skalierbare Lösungen, entwerfen aber mit einem Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren. Wenn man heute mit Sortiersystemen oder Verpackungssystemen mit Rollenbahnen beginnt, überlegen wir bereits, wie die Lagerung in Zukunft aussehen könnte. So ist die Anlage für den nächsten Schritt gerüstet. Andernfalls erhält man am Ende drei einzelne Puzzleteile, die man im Nachhinein gewaltsam zusammenfügen muss. Das führt oft zu Engpässen.
[05:11] Wo setzt die Automatisierung heute an?
Roel van Gils: Sind Sortieren und Verpacken heutzutage ebenfalls der logische Ausgangspunkt?
Andy van Mieghem: Wir sehen darin einen Wendepunkt. Vor fünf Jahren lag der Schwerpunkt vor allem auf Lagerung und Kommissionierung. Heute wird auch der Verpackung viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt, insbesondere im E-Commerce. Das hängt natürlich mit der bevorstehenden PPWR-Gesetzgebung zusammen.
Roel van Gils: Das wird, glaube ich, ab 2030 verbindlich gelten.
Andy van Mieghem: Ja. Die Vorschriften treten bereits in diesem Jahr in Kraft, sind aber erst ab Januar 2030 verbindlich. Für Pakete gilt dann ein Höchstanteil von fünfzig Prozent Luft. Auch Füllmaterial wird dabei als Luft betrachtet. Man darf Kartons also nicht mehr mit Plastiktüten oder Papier auffüllen. Fünfzig Prozent scheinen viel zu sein, aber es ist eine strenge Vorgabe, denn es geht um das gesamte Volumen und nicht nur um die Höhe. Es zählt also alles rundherum. Viele Kunden werden daher Maßnahmen ergreifen müssen. Die Frage ist noch, welche Sanktionen damit verbunden sein werden, aber wie man Europa kennt, werden diese Vorschriften durchaus eingehalten werden. Deshalb sehen wir heute immer häufiger, dass Verpackungsprozesse den Ausgangspunkt bilden und erst danach die Lagerung und Kommissionierung folgen.
[06:35] Vorausschauendes Denken beim Entwerfen
Roel van Gils: Im Idealfall berücksichtigt ihr das also schon von Anfang an?
Andy van Mieghem: Ja. Nehmen wir einmal eine klassische statische Lagerung: eine große Anzahl von Fußballfeldern voller Regale. Wenn Sie umziehen und dort erneut Platz dafür schaffen müssen oder wenn Sie von vornherein über vertikale Lagerung nachdenken, durch die alles auf nur einem Fünftel der Fläche gelagert werden kann, dann sollten Sie den Prozess besser gleich darauf ausrichten. Gerade bei einem Greenfield-Projekt sollten Sie auch Aspekte wie die Bodenbelastung berücksichtigen, damit zukünftige Erweiterungen möglich bleiben.
[07:10] Warum Plattformlifte?
Roel van Gils: Du hast in der Einleitung gesagt, dass ihr Teil einer größeren Gruppe seid. Kannst du uns dazu etwas mehr erzählen?
Andy van Mieghem: Wir waren bereits seit Jahren als Integrator und Vertriebspartner für Modula-Maschinen in den Benelux-Ländern tätig. Im Jahr 2016 haben wir daher Pacoma Systems übernommen, da wir fest an die Vorteile von Plattformaufzügen glauben.
Roel van Gils: Warum?
Andy van Mieghem: Plattformlifte sind eine sehr einfache Möglichkeit, Platz zu sparen. Die Anlagen werden für kleine Güter bis zur verfügbaren Höhe von maximal zweiundzwanzig Metern gebaut. Alles, was in Fachbodenregale oder Durchlaufregale passt, kann in einen solchen Plattformlift geladen werden. Sie arbeiten nach dem „Goods-to-Person“-Prinzip. Die Plattform fährt nach unten und präsentiert dem Bediener die Produkte. Mit einem Laserpointer wird angezeigt, welches Produkt entnommen werden soll. In manchen Fällen sparen wir dadurch bis zu neunzig Prozent Platz. Außerdem sparst du enorm viel Laufweg. Nach wie vor entfallen etwa siebzig Prozent der Kommissionierzeit auf das Laufen. Wenn man das reduzieren kann, wird der Bediener zwei- bis viermal effizienter.
Roel van Gils: Das macht es natürlich um einiges effizienter.
Andy van Mieghem: Auf jeden Fall. Außerdem sind Plattformlifte eine kostengünstige Form der Automatisierung. Man muss nicht gleich an Investitionen mit sechs Nullen denken. Schon ab etwa fünfundsiebzigtausend Euro erhält man einen soliden Plattformlift, der die Waren automatisch anliefert. Unsere Software verbinden wir anschließend mit dem ERP- oder WMS-System des Kunden, sodass die Kommissionierung vollständig unterstützt wird. Wenn das Volumen steigt, kombinieren wir Plattformlifte oft mit Rollenbahnen. Man kann zwar an einem Plattformlift Kommissionieren und alles auf einen Tisch stellen, aber wenn man viele Aufträge bearbeitet, müssen diese Kartons und Behälter auch abtransportiert werden. Dann kann man dafür jemanden einsetzen oder ein System vorsehen, bei dem die Behälter automatisch abtransportiert werden. Deshalb haben wir Pacoma Systems übernommen: um diese Kombination vollständig aus einer Hand anbieten zu können.
[09:40] Zielgruppen
Roel van Gils: Und an welche Zielgruppe richtet ihr euch vor allem?
Andy van Mieghem: Im Bereich der Automatisierung konzentrieren wir uns vor allem auf E-Commerce und Vertrieb. Damit meine ich Förderbahnsysteme, Verpackungssysteme und Sortiersysteme. Reine Lagerlösungen, wie beispielsweise ein Plattformlift, kommen eigentlich überall zum Einsatz. Das kann genauso gut ein technisches Lager sein, in dem Ersatzteile für die eigene Produktion gelagert oder Werkzeuge verwaltet werden.
Roel van Gils: Gibt es dabei bestimmte Abmessungen, an die du dich halten musst?
Andy van Mieghem: Natürlich gibt es Grenzen. Man beginnt bei einer Höhe von etwa drei Metern, da ein Plateauaufzug sonst kaum Platzersparnis bringt. In der Breite variieren sie zwischen zwei und vier Metern. Oft werden mehrere Geräte nebeneinander aufgestellt. Es sind auch verschiedene Tiefen erhältlich, was eine große Flexibilität ermöglicht.
Roel van Gils: Und welche Produkte passen hinein?
Andy van Mieghem: Die Ladeflächen können bis zu vier Meter breit sein. Wir haben Kunden, die dort große Produkte mit den Maßen 800 mal 600 Millimeter lagern, aber auch schwere Bauteile, die mit einem Federausgleicher aus der Maschine entnommen werden, sodass der Mitarbeiter nichts heben muss.
Roel van Gils: Das ist auch wieder gut für die Ergonomie.
Andy van Mieghem: Das stimmt. Dadurch sind die Möglichkeiten sehr vielfältig. Von Produktionsunternehmen, die Etiketten in der Nähe der Produktion lagern möchten, bis hin zu klassischen E-Commerce-Umgebungen, in denen die Kommissionierung im Mittelpunkt steht.
[11:18] Warum Unternehmen automatisieren
Roel van Gils: Wenn wir uns die Lagerautomatisierung ansehen, was sind dann die wichtigsten Gründe für eine Automatisierung?
Andy van Mieghem: Es sind immer noch dieselben drei: Standort, Effizienz und fehlerfreies Arbeiten.
[11:18] Wichtigste Triebkräfte für die Automatisierung
Roel van Gils: Und wenn wir uns die Lagerautomatisierung ansehen: Was sind die wichtigsten Gründe für die Einführung einer Automatisierung?
Andy van Mieghem: Nach wie vor die „goldenen drei“: Standort, Effizienz und fehlerfreies Arbeiten.
Roel van Gils: Ja, genau das, was du am Anfang gesagt hast.
Andy van Mieghem: Ja, das sind immer noch dieselben. Das war vor zehn Jahren so und das ist auch heute noch so. Eine Veränderung sieht man nur, wenn man über Effizienz spricht. Früher ging es oft darum, Personal einzusparen, also eigentlich um Kosteneinsparungen. Jetzt sieht man das Gegenteil: Man findet kein Personal mehr. Wachstum durch Automatisierung erzielen – mit demselben Team.
Roel van Gils: Ja.
Andy van Mieghem: Wenn ein Mitarbeiter viermal so effizient arbeitet, kann man sich das ja leicht ausrechnen.
[12:11] ROI und die Auswirkungen neuer Vorschriften
Roel van Gils: Es geht also nicht mehr nur um Kosteneinsparungen. Der ROI ist natürlich wichtig, aber…
Andy van Mieghem: Nein, auch nicht mehr ausschließlich. Natürlich wird immer auf die Kosten geachtet, aber es geht vor allem um das Wachstumspotenzial. Kann man weiterhin alles in den bestehenden Räumlichkeiten lagern? Berechnen Sie doch einmal den ROI, wenn Sie nicht komplett umziehen müssen. Dann vergleichen Sie die Kosten mit einer Investition und wählen einfach die beste Lösung. Wir beobachten auch, dass sich der Zeithorizont etwas verschiebt. Früher musste sich eine Investition innerhalb von drei Jahren amortisieren. Jetzt gibt es Kunden, die sagen: Fünf Jahre sind auch in Ordnung, weil die Strategie so wichtig ist. Das beobachten wir vor allem bei Verpackungssystemen, da dort auch die neue Gesetzgebung ein wichtiger Antrieb ist. Unternehmen investieren, um diese Vorschriften zu erfüllen.
Roel van Gils: Sind sich die Unternehmen bereits bewusst, dass diese Gesetzgebung bevorsteht?
Andy van Mieghem: Nein. Einige fangen zwar an, darüber nachzudenken, aber drei Jahre sind für viele Kunden noch in weiter Ferne. Vor allem, wenn wir heute an Automatisierungsprojekten arbeiten, bei denen Kunden noch auf klassische Kartonfalzer und Kartonverschließer mit viel Füllmaterial setzen. Dann sagen wir bewusst: Lasst uns mal einen Schritt vorausdenken. Sonst integrieren wir bald eine Maschine, die innerhalb von drei Jahren bereits wieder durch eine moderne Variante mit Höhenreduzierung ersetzt werden muss.
Roel van Gils: Ihr drückt also manchmal selbst auf die Pause-Taste?
Andy van Mieghem: Ja. Um den Kunden zu sagen: Investieren Sie jetzt nicht falsch, sondern denken Sie noch einmal gründlich darüber nach und treffen Sie vielleicht ein paar Monate später plötzlich die richtige Entscheidung für die Zukunft.
[13:57] Die drei Geschäftsbereiche von Vanas Engineering
Roel van Gils: Ihr konzentriert euch auf drei Nischen, stimmt das?
Andy van Mieghem: Ja. Unser Hauptziel ist die Lager- und Produktionsausstattung. Um dieses Ziel zu erreichen, kombinieren wir verschiedene Systeme. Wie ich gerade sagte: von klassischen Systemen bis hin zu vollautomatisierten. Dazwischen liegt die Halbautomatisierung, das ist Modula. Wir unterscheiden daher drei Gruppen: Static Solutions, Modula und Automation.
Warum machen wir das? Weil es sich um drei verschiedene Spezialgebiete handelt. Man kann nicht erwarten, dass eine einzige Person über das gesamte Fachwissen dieser drei Nischen verfügt. Außerdem erfordert eine vollständige Systemintegration einen ganz anderen Ansatz als ein Projekt, bei dem jemand hundert Quadratmeter Regale oder ein oder zwei Plattformlifte sucht. Deshalb haben wir für jede Nische eigene Spezialisten.
Roel van Gils: Das ist also wirklich eine eigene Abteilung?
Andy van Mieghem: Ja. Innerhalb unserer Gruppe gibt es dafür eine eigene Abteilung mit Spezialisten, die sich mit all diesen Lösungen bestens auskennen. Der Generalist, der zum Kunden kommt, legt zunächst fest, in welche Richtung es geht, und zieht dann den passenden Spezialisten hinzu.
[15:22] Geht ein Kunde von einer Lösung oder von einem Problem aus?
Roel van Gils: Wendet sich ein Kunde bereits mit der Frage nach einer bestimmten Lösung an euch?
Andy van Mieghem: Beides kommt vor. Es gibt Kunden, die sagen: „Ihr habt ein breites Sortiment, helft uns doch mal.“ Diese Frage hören wir immer öfter, vor allem in der Automatisierungsbranche. Heutzutage gibt es eine enorme Vielzahl an Systemen. Vor zehn Jahren gab es Miniloads, Plattformaufzüge und High-Speed-Shuttles. Damit war das Thema abgehakt. Heute gibt es Hunderte verschiedener Technologien. Und wenn es nach Asien geht, kommen jedes Jahr noch ein paar dazu. Das führt zu Entscheidungsstress.
Andererseits gibt es auch Kunden, die sagen: Wir denken an Regale, Aufzüge oder ein anderes System. Das bedeutet nicht, dass wir dem einfach so zustimmen. Innerhalb unseres Unternehmens haben wir vereinbart, dass unser größter Trumpf darin besteht, mitzudenken und zu beraten. Nur weil jemand nach einer bestimmten Lösung fragt, bieten wir diese nicht blind an. Wir hinterfragen den Kunden gerne. Warum brauchen Sie das? Wie sieht Ihre aktuelle Leistungsbilanz aus? Wie sehen Ihre Wachstumspläne aus? In zwei von drei Fällen stellt sich heraus, dass der Kunde die richtige Richtung eingeschlagen hat. Aber in einem von drei Fällen kommen wir ins Gespräch und schlagen eine andere oder teilweise andere Lösung vor. Zum Beispiel, indem wir „Fast Mover“ in ein anderes System integrieren, als es der Kunde ursprünglich vorgesehen hatte.
[16:39] Die Modula-Abteilung
Andy van Mieghem: Unser zweiter Geschäftsbereich ist Modula. Dort dreht sich alles um Plattformaufzüge mit eigener Software.
Roel van Gils: Selbst entwickelt?
Andy van Mieghem: Durch Modula selbst. Diese Software wird weltweit eingesetzt, ist äußerst skalierbar und verwaltet alle Maschinen. Sie wird mit dem ERP- oder WMS-System des Kunden verknüpft, sodass die Aufträge automatisch weitergeleitet werden.
Auch das ist eine Nische. Das Sortiment umfasst sieben verschiedene Maschinentypen. Wir sprechen oft von Plattenaufzügen, aber es gibt zum Beispiel auch die Flexibox. Anstatt eine einzige große Platte zu transportieren, befördert diese bis zu 180 Behälter pro Stunde. Das ist eine wesentlich schnellere Lösung.
Roel van Gils: Das ist ziemlich schnell.
Andy van Mieghem: Ja. Wir bezeichnen das manchmal als „Plattformlift auf Steroiden“. Der fliegt nur so dahin. Aber auch in diesem Fall prüfen unsere Spezialisten, ob das wirklich die richtige Lösung ist. Manchmal kombinieren wir eine schnelle Maschine mit zwei klassischen Plattformliften.
Roel van Gils: Das ist also alles möglich?
Andy van Mieghem: Auf jeden Fall. Eine einzige Softwareplattform steuert all diese verschiedenen Maschinen aufeinander abgestimmt. Es gibt zum Beispiel auch einen Plattformlift mit einem Rolltor darüber. Wenn jemand ein bestimmtes Werkzeug benötigt, wird nur das Fach freigegeben, in dem sich dieses Werkzeug befindet. Der Rest bleibt verschlossen. So schafft man ein unbemanntes technisches Lager, aus dem Mitarbeiter rund um die Uhr Material entnehmen können, während man dennoch sicher sein kann, dass der Bestand stimmt und man am Jahresende keine Überraschungen erlebt.
[18:33] Der Geschäftsbereich Automation
Roel van Gils: Und die dritte Liga?
Andy van Mieghem: Das ist der Bereich Automation. Dort sind wir wirklich als Systemintegrator tätig. Im Mittelpunkt stehen Förderanlagen, die die verschiedenen Bereiche miteinander verbinden und die Güter transportieren. Bei solchen Projekten beginnen wir in der Regel mit einer intensiven Vorstudie und Datenanalyse. Unsere Logistikingenieure erstellen verschiedene Entwürfe. Wenn sie feststellen, dass beispielsweise Plattformaufzüge oder andere Lösungen besser geeignet sind, werden die Spezialisten aus den anderen Abteilungen mit an den Tisch geholt, um den Entwurf gemeinsam auszuarbeiten.
[19:18] Wann ist eine Datenanalyse erforderlich?
Roel van Gils: Ist eine derart umfassende Datenanalyse auch bei Projekten erforderlich, bei denen ausschließlich Podestlifte oder statische Lösungen zum Einsatz kommen?
Andy van Mieghem: In weitaus geringerem Maße. Manchmal schon, wenn wir feststellen, dass die gewünschten Geschwindigkeiten hoch sind. Dann ziehen wir einen Datenanalysten aus der Automatisierungsabteilung zur Unterstützung hinzu. Aber ich würde sagen, dass dies in zwei von zehn Fällen notwendig ist. Meistens kann der Spezialist das selbst ausreichend erfassen. Sollte zusätzliche Unterstützung erforderlich sein, bieten wir diese natürlich aus der anderen Abteilung an.
[19:49] Von der Analyse zur Umsetzung
Roel van Gils: Zu Beginn wird natürlich alles analysiert. Wie sieht ein solcher Prozess dann aus?
Andy van Mieghem: Zunächst sehen wir uns die Daten an, sofern welche vorliegen, denn das ist immer noch nicht selbstverständlich. Sind Daten verfügbar, machen wir uns an die Arbeit. Anschließend erstellen wir einen groben Entwurf mit einem entsprechenden groben Budget, um zu prüfen, ob der Business Case überhaupt sinnvoll ist. Wird dieser genehmigt, beginnen wir mit der Detailplanung.
Dabei glaube ich fest an die Zusammenarbeit. Zusammenarbeit innerhalb unserer eigenen Organisation, aber ganz sicher auch mit dem Kunden. Wir kennen die theoretischen Auswirkungen unserer Lösungen, aber der Kunde kennt seine eigenen Prozesse und spezifischen Herausforderungen. Deshalb führen wir in der Entwurfsphase gemeinsam Brainstormings durch, bis wir zum endgültigen Entwurf gelangen.
Wenn der Kunde sich für die Fortsetzung des Projekts entscheidet, beginnt der Implementierungsprozess. Es folgen die Funktionsanalysen, die Programmierung, die Installation vor Ort, die Tests, die gemeinsamen Tests mit dem Kunden, die Inbetriebnahme im Hypercare-Modus und anschließend der After-Sales-Service zur laufenden Wartung und Instandhaltung der Automatisierungsanlage.
[21:14] Engagement nach der Fertigstellung
Roel van Gils: Ihr bleibt also auch nach der Fertigstellung weiterhin involviert?
Andy van Mieghem: Ja, auf jeden Fall. Gerade bei Fördersystemen stellen wir fest, dass sich die Bedürfnisse der Kunden im Laufe der Jahre ändern. Einerseits kümmern wir uns um die regelmäßige Wartung und den Kundendienst. Dafür verfügen wir über Servicetechniker, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zur Verfügung stehen. Auf Wunsch können sie innerhalb von vier Stunden vor Ort sein.
Darüber hinaus prüfen wir jedes Jahr gemeinsam mit dem Kunden, ob die ursprünglichen Anforderungen noch der aktuellen Situation entsprechen. Hat sich etwas geändert? Müssen wir bestimmte Teile überarbeiten oder anpassen?
Roel van Gils: Das macht ihr also proaktiv?
Andy van Mieghem: Ja, wenn ein Kunde bereit ist, sich gemeinsam Zeit dafür zu nehmen, halten wir das für absolut wünschenswert. Besser vorausschauend handeln, als zu warten, bis es wehtut. Oftmals wird ein Engpass erst sichtbar, wenn Unternehmen bereits an ihre Grenzen stoßen. Wir versuchen, diesem Zeitdruck zuvorzukommen, indem wir uns aktiv an den Wachstumsplänen des Kunden beteiligen und rechtzeitig Anpassungen vorschlagen.
[22:22] Praxisbeispiel: Dozon
Roel van Gils: Könnt ihr auch ein Beispiel für ein Projekt nennen, das ihr umgesetzt habt, und was dabei herausgekommen ist?
Andy van Mieghem: Ein gutes Beispiel ist Dozon, wo wir eigentlich unsere drei Geschäftsbereiche zusammengeführt haben. Dozon liefert Baumaterialien und alle Arten von Werkzeugen für die Baubranche. Vor etwa dreizehn Jahren haben wir dort ein Lager mit einem zweistöckigen Regallager und Rollenbahnen realisiert, die verschiedene Kommissionierbereiche miteinander verbanden.
Es gab zwei Kommissionierzonen im Erdgeschoss und zwei im ersten Stock. Das System funktionierte nach dem „Pick-and-Pass“-Prinzip. Die Aufträge wurden freigegeben, die Behälter wurden automatisch zu den entsprechenden Zonen befördert, und die Kommissionierer füllten jeweils den richtigen Behälter.
Roel van Gils: Ist das alles automatisch passiert?
Andy van Mieghem: Die Kommissionierung selbst erfolgte durch den Mitarbeiter. Der Behälter wurde automatisch in den richtigen Bereich befördert, der Kommissionierer legte die Produkte hinein und schickte den Behälter weiter. Sobald ein Auftrag vollständig war, wurde er automatisch zur richtigen Verpackungsstation weitergeleitet und anschließend direkt zum Versand geschickt.
Roel van Gils: Funktioniert dieses System heute noch genauso?
Andy van Mieghem: Nein, und genau das macht die Geschichte so interessant. Vor etwa zwei Jahren – nach etwa zehn Jahren – wurde das Lager langsam zu klein. Diese Lösung hatte zehn Jahre lang hervorragend funktioniert. Damals schafften sie etwa 110 Auftragszeilen pro Mannstunde.
Roel van Gils: Und davor?
Andy van Mieghem: Das war sogar noch vor meiner Zeit, daher wage ich es nicht, eine genaue Zahl zu nennen. Aber es dürfte weniger als die Hälfte gewesen sein, etwa vierzig bis fünfzig Auftragszeilen pro Stunde.
Roel van Gils: Da musste hart gearbeitet werden.
Andy van Mieghem: Auf jeden Fall. Der Sprung auf 110 Auftragszeilen pro Stunde war damals schon eine enorme Verbesserung, und das ohne extrem weitreichende Automatisierung. Nur wurde das Gebäude mit der Zeit zu klein. Wir hatten damals nur zwei Ebenen genutzt, obwohl das Gebäude neun Meter hoch war.
Daraufhin kam die Diskussion auf: Sollen wir ein drittes Stockwerk mit zusätzlichen Förderbändern bauen oder einen Schritt weiter gehen? Wir haben vorgeschlagen, einen Teil der Regale durch Plattformaufzüge zu ersetzen.
Nach einer Datenanalyse haben wir festgestellt, dass sich die Fast-Mover perfekt in neun Plateauaufzüge unterbringen ließen. Diese wurden an der Wand aufgestellt, in einer Höhe von neun Metern, und in dasselbe „Pick-and-Pass“-System mit den bestehenden Förderbändern integriert.
So bekamen wir eigentlich das Beste aus zwei Welten. Ein großer Teil der klassischen Regale blieb für die Slow-Mover und größere Artikel erhalten, während die Fast-Mover halbautomatisiert gelagert wurden.
Das Ergebnis war, dass die Produktivität von 110 auf etwa 200 Auftragszeilen pro Mannstunde stieg. Zudem verdoppelte sich die Lagerkapazität innerhalb desselben Gebäudes. Das System ist zudem vollständig skalierbar, da später noch neun weitere Plattformaufzüge hinzugefügt werden können. Damit kann der Kunde erneut viele Jahre lang auskommen, ohne einen Neubau in Angriff nehmen zu müssen.
Das finde ich ein schönes Beispiel dafür, wie man sich in die Lage eines Kunden versetzt und schrittweise Lösungen anbietet, ohne dass das ein Vermögen kosten muss.
[26:02] Nicht immer die teuerste Lösung
Andy van Mieghem: Automatisierung ist heutzutage sehr angesagt. Viele Unternehmen denken dabei sofort an die größten und teuersten Lösungen. Roboter, Shuttles … Wenn man ein paar Millionen investiert, wird es zweifellos funktionieren. Die Frage ist jedoch, ob man das gleiche Ergebnis vielleicht auch für eine Million weniger erreichen kann.
Genau so sehen wir die Automatisierung. Wir glauben fest an hybride Lösungen. Nicht alles muss vollständig automatisiert werden. Manchmal sieht man, dass Unternehmen alles in einem einzigen automatisierten Lagersystem unterbringen wollen, einschließlich Artikel, die kaum bewegt werden. Dann zahlt man eigentlich sehr viel für Lagerkapazitäten, die kaum einen Mehrwert bieten. Manchmal ist eine Kombination verschiedener Techniken einfach viel sinnvoller.
[26:53] Praxisbeispiel: Medpets
Roel van Gils: Noch ein interessantes Beispiel?
Andy van Mieghem: Ein weiteres gutes Beispiel ist Medpets. Das Unternehmen konzentriert sich weniger auf die Kommissionierung als vielmehr auf die Verpackung. Medpets liefert alles für Tiere: Spielzeug, aber auch Futter. Das Unternehmen ist stark auf den E-Commerce ausgerichtet und hatte ein komplett neues Gebäude errichten lassen. Dort war also ausreichend Platz vorhanden.
Gemeinsam haben wir beschlossen, die Lagerung und Kommissionierung nicht zu automatisieren. Wir haben uns für klassische Fachbodenregale mit einer Höhe von etwa zweieinhalb Metern und Palettenregale für die größeren Artikel entschieden.
Roel van Gils: Weil genügend Platz zur Verfügung stand?
Andy van Mieghem: Ja, auf jeden Fall. Außerdem haben wir uns für das klassische Wave-Picking entschieden. Mit herkömmlichen Kommissionierwagen werden Bestellungen für etwa hundert Kunden gleichzeitig kommissioniert. Dadurch fallen nur wenige Wege durch die Gänge an.
Anschließend werden die Bestellungen mithilfe einer automatisierten Anlage mit Förderbändern und einer automatisierten Verpackungslinie sortiert. Dabei haben wir uns für drei verschiedene Kartonformate entschieden. Die Produkte werden direkt an den Put-Walls in die entsprechenden Kartons verpackt.
Roel van Gils: Diese Sortierstationen?
Andy van Mieghem: Genau. Danach wird die Höhe der Kartons automatisch verringert.
Roel van Gils: Das passiert also schon jetzt?
Andy van Mieghem: Ja. Dadurch wird so gut wie kein Füllmaterial mehr benötigt. Anschließend werden die Kartons automatisch zu den Sortierstationen befördert, wo bis zu zweitausend Pakete pro Stunde an den richtigen Spediteur weitergeleitet werden.
Für Medpets lag darin der größte Gewinn. Früher erfolgte die Verpackung vollständig manuell, mit vielen Verpackungstischen und viel Füllmaterial. Nun sind die Kosten für Füllmaterial entfallen, und etwa die Hälfte der Verpackungstische konnte durch die automatische Verpackungslinie ersetzt werden.
[28:40] Bereit für die PPWR-Vorschriften
Roel van Gils: Sind sie gleichzeitig in ein neues Gebäude umgezogen?
Andy van Mieghem: Ja, das war sowieso der Plan.
Roel van Gils: War dieses Konzept von Anfang an ihre Idee oder habt ihr es gemeinsam entwickelt?
Andy van Mieghem: Das haben wir gemeinsam entwickelt. Sie wussten zwar, dass die Verpackung ein wichtiger Knackpunkt war, und wollten dafür im neuen Gebäude sofort eine Lösung finden. Daraufhin haben wir gemeinsam weiter darüber nachgedacht, unter anderem über die automatische Höhenreduzierung von Kartons.
Dieses Projekt haben wir im Jahr 2023 umgesetzt. Damit sind sie eigentlich schon jetzt vollständig auf die PPWR-Vorschriften vorbereitet, die ab 2030 verbindlich gelten. Wenn man dort heute ein Paket erhält, ist es nicht mehr mit Luft aufgefüllt, sondern ordentlich passgenau verpackt.
Roel van Gils: Das bringt natürlich sofort Gewinn. Welche weiteren Vorteile haben sie noch erzielt?
Andy van Mieghem: Vor allem Effizienzgewinne. Darüber hinaus sind auch die Transportkosten gesunken. Wenn alle Kartons wesentlich kompakter sind, passen viel mehr Pakete in denselben Lkw. Auch die Einsparungen beim Verpackungsmaterial sind beträchtlich. Bei manchen Kunden belaufen sich diese auf mehrere Hunderttausend Euro pro Jahr.
Roel van Gils: Das glaube ich gerne.
Andy van Mieghem: Letztendlich geht es um Material, das sofort weggeworfen wird. Das waren dort die drei größten Vorteile. Bei dem Projekt ging es also überhaupt nicht um Platzgewinn.
Ich finde, das ist wieder einmal ein schönes Beispiel für eine hybride Lösung. Wir kombinieren einfache Regale mit effizientem Wave-Picking und einer cleveren Automatisierung im Hintergrund. Sollte es in Zukunft doch einmal zu einem Mangel an Lagerkapazität kommen, liegt bereits ein Plan vor, auch das Lager teilweise zu automatisieren, indem die Höhe besser ausgenutzt wird. So greifen Lagerung, Verpackung und Automatisierung nahtlos ineinander.
[30:30] Wodurch zeichnet sich Vanas aus?
Roel van Gils: Natürlich gibt es noch weitere Anbieter in dieser Branche. Worin liegt deiner Meinung nach der Unterschied bei Vanas?
Andy van Mieghem: Das lässt sich eigentlich genau diesen drei Nischen zuordnen. Es gibt genügend Anbieter, die sich auf statische Lagerlösungen spezialisiert haben, genügend Lieferanten von Plattformliften und auch genügend Unternehmen, die Förderanlagen und Automatisierungslösungen anbieten.
Unser Mehrwert besteht darin, dass wir diese drei Disziplinen miteinander verbinden. Dadurch können wir Komplettlösungen anbieten, bei denen die Plattformaufzüge, Förderbänder, Software und Steuerung vollständig aufeinander abgestimmt sind.
Roel van Gils: Also gibt es auch in diesem Punkt keine Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen Anbietern?
Andy van Mieghem: Genau. Es ist eine echte Komplettlösung für die Automatisierung. Es wird nicht mit dem Finger auf Partner gezeigt. Es gibt einen einzigen Ansprechpartner, der die Verantwortung übernimmt, alles aufeinander abstimmt und dafür sorgt, dass die Gesamtleistung der Anlage optimal bleibt.
[31:33] Kundendienst in Belgien und den Niederlanden
Roel van Gils: Das macht ihr für Kunden in den Niederlanden und Belgien?
Andy van Mieghem: Ja. Wir haben zwei Standorte: einen in Melsele in Belgien und einen in Waalwijk in den Niederlanden. Beide verfügen über eigene Serviceteams und Techniker, sodass wir für Wartung und Service nah am Kunden sind. Sollte es wider Erwarten zu einer Störung kommen – was bei der Automatisierung natürlich immer passieren kann –, können wir innerhalb von vier Stunden vor Ort sein, um dem Kunden schnell wieder weiterzuhelfen.
[32:00] Ratschläge für Unternehmen, die automatisieren möchten
Roel van Gils: Zum Schluss: Wenn Sie Unternehmen, die über eine Lagerautomatisierung nachdenken, eine Botschaft mit auf den Weg geben dürften, wie würde diese lauten?
Andy van Mieghem: Nehmen Sie sich rechtzeitig die Zeit, über Optimierung nachzudenken, bevor es wehtut. Lassen Sie sich vor allem nicht von der Technik leiten. Das ist heutzutage sehr verlockend. Viele Unternehmen sagen: “Ich will diese Technologie, denn sie sieht toll aus.” Oder: “Mein Nachbar nutzt diese Lösung, also wird sie bei mir sicher auch funktionieren.”
Versuchen Sie, das Ganze neutral zu betrachten. Beauftragen Sie einen Anbieter, der mehrere Systeme anbietet, damit Sie auch eine objektive Beratung erhalten. Genau darin liegt die Stärke von Vanas. Wir verfügen über verschiedene Lager-, Verpackungs- und Transportsysteme. Unsere Spezialisten wägen all diese Möglichkeiten gegeneinander ab und suchen die Lösung, die am besten passt.
Wenn Sie diese Lösung anschließend noch mit anderen Anbietern vergleichen möchten, ist das natürlich in Ordnung. Die Beratung ist jedoch objektiver, als wenn Sie mit einem Anbieter sprechen, der ausschließlich Regale oder ausschließlich Plattformlifte verkauft. Ein solcher Berater wird Sie doch eher zu seinem eigenen Sortiment lenken.
Suchen Sie sich daher vor allem einen Partner, der eigenständig mitdenken kann, wenn Sie nach der besten Lösung suchen.
[33:22] Abschluss
Roel van Gils: Super. Andy, vielen Dank für deine Einblicke. Nochmals vielen Dank, dass du gekommen bist.
Andy van Mieghem: Gern geschehen. Vielen Dank für die Einladung. Es war sehr gemütlich.
Roel van Gils: Vielen Dank.


