Ein guter Schritt, denn ein Teil des Kundenstamms des Unternehmens aus Weert besteht auch aus belgischen Kunden. Jeroen Hornman, Verkaufsleiter und Mitglied des Managementteams von Saes, gibt Auskunft darüber.
"Für Saes ist dies ein logischer Schritt. Auf diese Weise sind wir näher an unseren geschätzten belgischen Kunden. Derzeit arbeiten wir auf dem Gelände in Tienen, wo wir eine Halle und ein Büro zur Verfügung haben. Alles ist für die Vermietung und den Verkauf eingerichtet, und wir schaffen die Möglichkeit, dort in Zukunft auch Servicearbeiten durchführen zu können."
Auf die Frage, ob es beabsichtigt ist, dass alle belgischen Kunden ab dem 1. März (dem Eröffnungsdatum) mit der Filiale in Tienen Geschäfte machen müssen, antwortet Jeroen: "Das bleibt ihnen überlassen. Diejenigen, die wie bisher mit Weert kommunizieren wollen, können dies auch weiterhin tun. Die Praxis wird jedoch bald zeigen, dass eine Zweigstelle in der Nähe sehr praktisch ist."
Auch personell hat das Managementteam von Saes nicht locker gelassen, denn ein brandneuer Verkaufsleiter für Belgien steht bereits in den Startlöchern. "Unser neuer Verkaufsleiter für Belgien heißt Jens Boerboom. Er ist offiziell seit dem 1. Februar im Unternehmen, hat aber bereits ein komplettes Schulungs- und Einarbeitungsprogramm absolviert. Jens hat die belgische Staatsbürgerschaft und wohnt auch in Belgien. Er wird sich um die Interessen der belgischen Kunden kümmern und ist in Tienen ansässig." Um Saes Belgium noch besser bekannt zu machen, wird das Unternehmen auch an der Matexpo in Kortrijk teilnehmen, die vom 8. bis 12. September 2021 stattfindet.
Wer schon einmal bei Saes in Weert war, weiß, dass die Lagerkapazitäten aufgrund des Wachstums des Unternehmens an ihre Grenzen stoßen. Aber auch die Wartung von Erdbewegungsmaschinen, die seit der Ankunft von Erwin Broens im Jahr 2019 stark zugenommen hat, benötigt den nötigen Platz. Diesem Umstand wird durch den Bau einer neuen Halle mit Ausstellungsraum auf dem Gelände neben dem bestehenden Gebäude Rechnung getragen. Jeroen: "Die neu zu errichtende Halle wird nicht weniger als 1.200 m2 groß und 11 Meter hoch sein. Wir befinden uns derzeit in der Entwurfs- und Planungsphase und gehen davon aus, dass wir diesen Schuppen Ende Juni, Anfang Juli in Betrieb nehmen können."
Diese Erweiterung ermöglicht es Saes, mehr Platz für Servicearbeiten an Anbaugeräten und Erdbewegungsmaschinen zu schaffen, mehr Anbaugeräte zu lagern und einen Ausstellungsraum einzurichten. "Saes hat einen starken Fokus auf die großen Anbaugeräte, aber gleichzeitig auch auf die mittleren und kleinen Versionen. Wir haben mit den allergrößten Anbaugeräten für Furore gesorgt, aber auch die Nachfrage nach mittleren und kleinen Anbaugeräten ist enorm gestiegen. Es gibt also ein größeres Volumen, was die Zahlen angeht. Wenn man sich anschaut, was alles 'im Mix' gelagert und gewartet werden muss, dann versteht man, dass der neue Schuppen kein unnötiger Luxus ist."
In Weert gehen wir also ständig an die Grenzen, sowohl logistisch mit der bevorstehenden Expansion in Weert und der Eröffnung der belgischen Niederlassung, aber natürlich auch, was das Kundenangebot und den umfassenden Service rund um die Produkte betrifft. "Insgesamt können wir sagen, dass unser Hauptaugenmerk auf einer optimalen Leistung im Dienste unserer Kunden liegt. Mit den starken Marken, die sich Saes als Partner angeschlossen haben, mit unserem Service und der Beratung, die wir bieten, wissen die Kunden, dass auch sie bei der Arbeit optimale Leistungen erbringen können. Saes ist immer in der Nähe, jetzt noch mehr als je zuvor".