Roelofs Transport mit Sitz in Wijchen hat vor kurzem seinen dritten Scania mit LNG-Antrieb in Empfang genommen. Damit steigt der Scania-Anteil in der 30 Fahrzeuge umfassenden Flotte des Italien-Spezialisten auf 27. Der vierte, ebenfalls 50e Der von Roelofs bestellte Scania wird noch in diesem Jahr folgen. Hans Roelofs: "Mit Blick in die Zukunft wollen wir Erfahrungen mit LNG sammeln. Völlig emissionsfrei auf der Langstrecke werde ich damit nicht weit kommen, aber dass etwas passieren muss, ist sicher."
Hans Roelofs beschloss vor 30 Jahren, sein eigenes Transportunternehmen zu gründen und kaufte mit 25e sein erster Lastwagen. Dass dieses Auto, in dem er selbst am Steuer saß, ein Scania wurde, war für ihn eine Selbstverständlichkeit. Ebenso wie das Land, in dem er fahren wollte. "Ich liebe Italien, aber auf jeden Fall den Scania. Es ist ein sehr gutes Auto, das Beste vom Besten, wenn Sie mich fragen, aber der große Unterschied zu anderen Marken ist immer noch der günstige Kraftstoffverbrauch."
Um seine Flotte zu modernisieren, beschloss das Familienunternehmen aus Gelderland, in LNG zu investieren. Nicht nur der deutsche Mautvorteil, sondern auch der Kraftstoffverbrauch spielte bei dieser Entscheidung eine Rolle. Roelofs: "Ein LNG-Lkw ist in der Anschaffung teurer, aber der Kraftstoff ist billiger, so dass sich die Anschaffung auf lange Sicht amortisieren kann. Und die Technologie ist gut."
Der neueste Scania ist der dritte LNG-Lkw, der in Dienst gestellt wird. Ein vierter wird noch in diesem Jahr folgen, ebenso wie drei neue Diesel-Lkw der S-Serie. Die Fahrer des Transportunternehmens fahren gerne mit den LNG-Lkw. "Kühlschrank, Mikrowelle, Kaffeemaschine, alles ist da drin. Der einzige Unterschied zu unseren Diesel-Lkw ist der Motortunnel, den ein S-Fahrerhaus nicht hat", so Roelofs.
Als er sechs Mitarbeiter beschäftigte, stieg Roelofs aus dem Lkw aus, um sich auf das Führen des Unternehmens zu konzentrieren, aber er versucht immer noch, mindestens einmal im Jahr selbst eine Fahrt zu unternehmen. Inzwischen hat sich Roelofs Transport zu einem etablierten Namen im Transport von und nach Italien entwickelt und befördert eine Vielzahl von Gütern bis nach Sizilien. "Alles, was in einen Planen-LKW oder Kühlanhänger passt, nehmen wir", sagt der Unternehmer lächelnd. "Aber wir nehmen vor allem die Fahrten, die nicht Standard sind. Weil wir mit superleichten Anhängern von Berger fahren, können wir mehr oder auch schwerere Ladungen mitnehmen." Die Niederlassung in Wijchen, in der auch seine Frau Lucia und eine seiner vier Töchter arbeiten, hat insgesamt 40 Mitarbeiter. Eine zweite Niederlassung in Litauen beschäftigt weitere 20 Mitarbeiter und verfügt über acht Fahrzeuge. Und auch hier ist Griffin gut vertreten, und mit vier weiteren bestellten Scania-Fahrzeugen wächst auch dieser Fuhrpark."
Roelofs ist bereits seit 30 Jahren Kunde des Scania-Händlers in Wijchen. "Der frühere Niederlassungsleiter und ich waren gute Freunde. Er war Tag und Nacht für uns da und sorgte sozusagen für die Extraportion Soße. Leider ist er letztes Jahr verstorben." Nach einer so langen persönlichen Beziehung ist es immer etwas gewöhnungsbedürftig, aber dennoch ist Roelofs zufrieden und bleibt der Marke treu. "Meine Marke ist und wird immer Scania sein. Wir haben nie Probleme, man sieht und spürt an allem, dass es Spitzenklasse ist."