Ein sicheres Lager beginnt mit zuverlässigen Anlagen. Doch in der Praxis macht sich nicht jedes Unternehmen ausreichend Gedanken über die Risiken von beschädigten oder falsch montierten Regalen. “Vorbeugen ist besser als heilen. Dieses Motto ist bei uns keine leere Floskel”, betont Réginald Hardy, Geschäftsführer von SESS Europe. Das Unternehmen hat sich seit 1987 auf unabhängige Sicherheitsinspektionen von Lagerregalen spezialisiert und ist in mehreren europäischen Ländern tätig, darunter Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Frankreich.
Die Inspektoren des SESS Europe - kurz für Storage Equipment Safety Service Europe - sind jeden Tag unterwegs. Sie inspizieren sowohl kleine Lagersysteme als auch große Lagereinrichtungen. “Wir sind völlig markenunabhängig”, erklärt Reginald Hardy. “Das bedeutet, dass wir alle Arten und Marken von Regalen prüfen, von klassischen Palettenregalen bis hin zu Zwischengeschossen und Sonderkonstruktionen. Dieses breite Fachwissen macht uns einzigartig.”
Obwohl es keine spezielle gesetzliche Verpflichtung gibt, Lagerregale überprüfen zu lassen, gelten Regale nach belgischem Recht als Arbeitsmittel. Das bedeutet, dass sie den Sicherheitsvorschriften des Welzijnscodex entsprechen müssen. Dieser verpflichtet die Arbeitgeber, alle Arbeitsmittel regelmäßig zu überprüfen und in einem sicheren Zustand zu halten. Die regelmäßige Inspektion von Gerüsten fällt also direkt unter diese gesetzliche Sorgfaltspflicht.
“Eine regelmäßige Inspektion ist eine Investition in die Kontinuität”, sagt Hardy. “Unsichere Situationen führen nicht nur zu Schäden oder Unfällen, sondern auch zu einem Verlust von Ansehen und Produktion. Das wollen Sie auf jeden Fall vermeiden.”

SESS Europe führt Inspektionen gemäß der europäischen Norm EN 15635:2008 durch und arbeitet im Einklang mit den FEM- und SEMA-Leitlinien, in denen die besten europäischen Praktiken für die sichere Gestaltung und Instandhaltung von Lagern festgelegt sind. Alle Inspektoren verwenden digitale Hilfsmittel wie Tablets, mit denen sie schnell und präzise Berichte erstellen können.
“Unsere Inspektionen werden planmäßig durchgeführt”, erklärt der leitende Angestellte von SESS Europe. “Die meisten Kunden entscheiden sich für eine jährliche Inspektion, aber einige lassen auch vierteljährliche Inspektionen durchführen. Sie tun dies nicht nur, weil ihre Regale intensiv genutzt werden, sondern auch, weil sie ein höheres und konstanteres Sicherheitsniveau aufrechterhalten wollen.”
“Bei einer Inspektion vor der Inbetriebnahme prüfen wir unter anderem, ob die Anlage nach den Anweisungen des Herstellers installiert wurde, ob die Tragfähigkeit der Realität entspricht und ob die erforderlichen Schutzvorrichtungen vorhanden sind. Bei den regelmäßigen Inspektionen prüfen wir dann auf Verschleiß, Kollisionsschäden oder fehlende Teile. Und nach einem Umzug oder einer Konfigurationsanpassung führen wir immer eine neue Inspektion durch, denn dann ist der vorherige Inspektionsbericht nicht mehr gültig.”

Nach jeder Inspektion erhält der Kunde einen umfassenden Bericht, in dem alle Mängel aufgeführt sind. Die Feststellungen werden nach einem dreifarbigen System klassifiziert. Reginald Hardy erklärt: “Ein roter Code bedeutet, dass das betreffende Regal sofort entleert werden muss. Orange steht für einen Defekt, der innerhalb einer bestimmten Frist behoben werden muss. Und grün verwenden wir für kleinere Schäden, die noch keine akute Gefahr darstellen, aber weiterverfolgt werden müssen. Diese Transparenz ist entscheidend: Unsere Kunden wissen genau, woran sie sind.”
Während der Inspektion kann die Arbeit im Lager wie gewohnt weitergehen. “Unsere Inspektoren arbeiten unabhängig”, sagt der Geschäftsführer. “Wir bitten nur darum, dass ihnen jemand zeigt, wo sich die Anlagen befinden. Den Rest erledigen wir selbst, diskret und effizient.”

Die meisten festgestellten Probleme stehen im Zusammenhang mit Kollisionsschäden durch Gabelstapler, Überladung oder veralteten Geräten. Reginald Hardy sieht auch eine deutliche Verschiebung auf dem Markt: “Wir stellen fest, dass die Lagerhäuser in den Benelux-Staaten und den Nachbarländern ihre Kapazität auch in der Höhe zunehmend erweitern. Aufgrund der steigenden Grundstücks- und Baukosten, des Platzmangels und der Automatisierung gewinnen Hochhäuser immer mehr an Bedeutung.”
“Gleichzeitig stellen wir fest, dass die Mitarbeiter nicht immer ausreichend über die richtige Beladung und die Sicherheit in höheren Regalen informiert sind. Daher gehen Schulung, Nachbereitung und Inspektionen Hand in Hand. Wir glauben, dass Sicherheit kein einmaliges Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Wer heute in Inspektionen investiert, investiert in die Zukunft seines Unternehmens.”
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