In vielen Lagern wird noch immer täglich mit Abbrechmessern oder improvisierten Schneidwerkzeugen gearbeitet - mit allen damit verbundenen Risiken. Schnittverletzungen gehören seit Jahren zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle in der Logistik. Es geht auch anders, sagt Coen Wijnants, Geschäftsführer von Akta Trading aus Emmeloord. Als exklusiver Partner der deutschen Marke Martor liefert sein Unternehmen Sicherheitsmesser, die nicht nur den Benutzer, sondern auch die Verpackung und den Inhalt schützen.
“Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Unternehmen buchstäblich sicherer zu machen”, sagt Wijnants. “Ein Schnitt bedeutet Arbeitsausfall, Kosten und Verzögerungen. Mit den Sicherheitsmessern von Martor können Sie das verhindern, ohne Kompromisse bei der Geschwindigkeit oder der Benutzerfreundlichkeit einzugehen.”
Die Partnerschaft zwischen Akta Trading und Martor begann vor über 35 Jahren, als Wijnants’ Großvater die Marke auf einer Messe in Deutschland entdeckte. Seitdem hat sich Akta zu dem entwickelt, was Wijnants scherzhaft “Martor Niederlande” nennt. Von der renommierten deutschen Messerstadt Solingen aus liefert Martor ein breites Sortiment an Sicherheitsmessern mit fortschrittlicher Mechanik: von automatisch einziehenden Klingen bis hin zu vollständig abgeschirmten Klingen, die verhindern, dass sich der Benutzer selbst verletzen kann.
Innovationen folgen in rascher Folge aufeinander. “Kürzlich hat Martor ein Messer auf den Markt gebracht, das drei Lagen Karton durchschneiden kann, ohne den Inhalt zu berühren”, sagt Wijnants. “Für die Lebensmittelindustrie gibt es spezielle Messer, bei denen zerbrochene Teile leicht von Metalldetektoren aufgespürt werden können, ohne dass eine ganze Charge entnommen werden muss. Alles wird in Deutschland hergestellt, mit Rohstoffen aus der unmittelbaren Umgebung. Das macht es nicht nur sicher, sondern auch nachhaltig.”





Akta Trading liefert mehr als nur Produkte. Das Unternehmen bietet auch umfangreiche Schulungen vor Ort an, damit die Mitarbeiter lernen, sicher mit den neuen Messern zu arbeiten. “Wir stellen fest, dass die Umstellung für viele Unternehmen eine Verhaltensänderung erfordert”, sagt Wijnants. “Man kann nicht einfach jemanden überzeugen, der 30 Jahre lang mit seinem eigenen Taschenmesser gearbeitet hat. Deshalb begleiten wir die Menschen Schritt für Schritt, oft zusammen mit Sicherheitsexperten und Einkäufern. Wir liefern das gesamte Paket: die Messer, die Anleitung und sogar Behälter für die sichere Entsorgung der gebrauchten Messer.”
Mit großen Kunden aus dem Einzelhandel und dem E-Commerce ist Akta Trading inzwischen fest in der niederländischen Logistikkette verankert. Große Vertriebszentren verbrauchen jedes Jahr eine große Anzahl von Messern, von Einwegmodellen bis hin zu persönlichen, langlebigen Messern mit automatischem Rückzug. “Sicherheit ist nicht mehr eine Wahl, sondern eine Anforderung”, sagt Wijnants. “Immer mehr Unternehmen schreiben Sicherheitsmesser vor, auch bei ihren Subunternehmern.”
Martor investiert weiterhin stark in Forschung und Entwicklung. Jedes neue Messer wird ausgiebig auf Haltbarkeit und Sicherheit getestet, bis es buchstäblich bricht. “In Deutschland lassen sie sich Zeit”, sagt Wijnants mit Bewunderung. “Ein neues Produkt kommt erst dann auf den Markt, wenn es wirklich perfekt ist. Das entspricht ihrer Mentalität: Qualität über alles.”
Obwohl Akta Trading klein ist - sechs Mitarbeiter, drei im Backoffice - arbeitet das Unternehmen mit großer Schlagkraft. Von Emmeloord aus wird der Vorrat wöchentlich von Solingen aus aufgefüllt. Mit dem in Kürze startenden Webshop AktaTools.nl reagiert das Unternehmen auch auf die wachsende Online-Nachfrage nach Sicherheitsprodukten.
Bevor Wijnants das Familienunternehmen übernahm, diente er als Offizier bei der Royal Navy. Diese Erfahrung kommt ihm sehr zugute. “In der Marine lernt man, unter Druck Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sein Team zu übernehmen. Das ist genau das, was man in einem kleinen Unternehmen braucht, wo jeder mitdenkt.”
Der Markt für Sicherheitsmesser wächst stetig, was zum Teil auf die strengeren Sicherheitsnormen und das zunehmende Bewusstsein der Arbeitgeber zurückzuführen ist. Wijnants erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. “In jedem Lager wird geschnitten. Die Frage ist nicht, ob, sondern wie man es sicher macht. Unser Ziel ist es, dass das Sicherheitsmesser zum neuen Standard wird.”
Akta Trading stellt vom 4. bis 16. April 2026 auf der Empack-Messe in Gorinchem aus. Standnummer H38
Nehmen Sie rechtmäßigen Kontakt auf mit Akta Trading.
Kontakt zu opnemen