Seit dem 1. September steht Johan van Klinken an der Spitze von Motrac Nederland. Der neue Geschäftsführer bringt umfangreiche internationale Erfahrung aus der Welt der Maschinenvermietung und Logistikdienstleistungen mit. Seine Mission: Motrac weiter zum kundenorientiertesten und innovativsten Akteur im sich schnell verändernden Intralogistikmarkt auszubauen.
“In den letzten zehn Jahren war ich bei Riwal im Bereich Arbeitsbühnen tätig”, erzählt Van Klinken. “Ich begann als Verantwortlicher für die Niederlande und Belgien, später für acht europäische Länder, und schließlich wurde ich kaufmännischer Direktor der Gruppe. Als Riwal von Boels übernommen wurde, habe ich dort das internationale Geschäft aufgebaut.”
Obwohl er sich wohlfühlte, lockte eine neue Herausforderung. “Motrac hat mich angesprochen, und ehrlich gesagt hat das mein Blut wieder in Wallung gebracht. Viele meiner Erfahrungen aus dem Vermietungsmarkt lassen sich auch hier anwenden: Man arbeitet mit Mechanikern, einem breiten Kundenstamm und einer starken Serviceorganisation zusammen. Der Wechsel fühlte sich schnell wie eine Heimkehr an.”

Van Klinken bringt eine ausgeprägte Kundenorientierung aus dem Vermietungsmarkt mit. “Im Vermietungsgeschäft gibt es keine langfristigen Verträge. Man muss sich jedes Projekt neu erkämpfen. Wenn man nicht ständig am Ball bleibt, verliert man den Kunden. Das hat mir gezeigt, wie wichtig Schnelligkeit, Kommunikation und Beschwerdemanagement sind. Diese Mentalität möchte ich auch bei Motrac stärken.”
Deshalb setzt Motrac nun stark auf Kundenfeedback. “Wir haben eine erste Kundenbefragung durchgeführt, und weitere werden folgen. Wir möchten zu hundert Prozent verstehen, was der Kunde will, damit wir unsere Organisation darauf abstimmen können. Mein Denken beginnt immer beim Kunden.”

Motrac, vor allem bekannt durch die deutsche Marke Linde, positioniert sich zunehmend als Anbieter von Komplettlösungen statt nur von Gabelstaplern. “Kunden wollen nicht nur eine Maschine, sondern maximale Produktivität”, sagt Van Klinken. “Sie verlangen Lösungen in den Bereichen Leistung, Energiemanagement, Sicherheit und Flottenoptimierung. Wir müssen dafür sorgen, dass sie mit minimalem Aufwand maximale Rendite erzielen.”
Die Digitalisierung spielt dabei eine Schlüsselrolle. “Ich sage immer: Digital first. Was digital möglich ist, muss auch digital sein. Die Digitalisierung macht Prozesse effizienter und gibt Kunden mehr Einblick in ihre Flotte.”
Darüber hinaus sieht Van Klinken einen deutlichen Trend zur Automatisierung. “Die Intralogistik wird zunehmend zu einer technologiegetriebenen Welt. Die Automatisierung der Lagerhaltung bei Motrac verlagert sich in Richtung Beratung: Wir arbeiten mit Projektteams, Lösungsdesignern und starken Kundenbeziehungen. Das erfordert eine andere Denkweise.”

Die größten Entwicklungen sieht Van Klinken an der Schnittstelle zwischen Energie und Daten. “Energie bleibt ein heißes Thema: Netzüberlastung, intelligente Ladestrategien, Batteriemanagement. Gleichzeitig liefern Lkw immer mehr Daten. Mein Idealbild ist, dass wir gemeinsam mit dem Kunden täglich den Energieverbrauch, die Sicherheit und die Effektivität der Flotte überwachen und bei Abweichungen sofort Maßnahmen ergreifen.”
Die Niederlande sind dabei führend, stellt er fest. “Bei einem kürzlichen Besuch war Linde Deutschland beeindruckt davon, wie schnell wir hier neue Technologien annehmen, von KI bis Wasserstoff. Dieser Pragmatismus ist Teil der niederländischen Kultur und macht uns zu einem interessanten Partner innerhalb
die Linde-Gruppe.”
Unter seiner Leitung baut Motrac mit Dynamik und Tatkraft auf bestehenden Fundamenten weiter auf. “Es geht nicht nur darum, gute Ideen zu haben, sondern diese auch in die Praxis umzusetzen. Wir wollen schneller reagieren, innerhalb der Rahmenbedingungen von Linde, aber mit unserer eigenen Schlagkraft.”
Motrac zeichnet sich dabei durch seine Position als unabhängiger Importeur aus.
Wo möchte er Motrac in fünf Jahren sehen? Van Klinken muss nicht lange überlegen. “Ich möchte, dass die Kunden sagen: Ruf Motrac an, die kümmern sich darum. Das meine ich mit dem besten Komplettanbieter sein. Kein Gejammer, einfach lösen, mitdenken und rechtzeitig erkennen, was nötig ist.”
Sein Ziel ist klar: Wachstum im Automatisierungsmarkt, Steigerung des Marktanteils und kontinuierliche Erhöhung des Kundennutzens. “Der Markt verändert sich schnell, aber mit dem richtigen Fokus auf Kunden, Technologie und Energie können wir jede Herausforderung meistern.”
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