Im Transportsektor, wo Fristen unerbittlich sind und die Margen immer weiter schrumpfen, sind zuverlässige Daten Gold wert. Transport- und Logistikunternehmen benötigen Lösungen, die nicht nur Daten erfassen, sondern vor allem Arbeit abnehmen. Orditool OpenICT – mit Hauptsitz im flämisch-brabantischen Kampenhout – tut dies bereits seit zwanzig Jahren. Geschäftsführer Wim Peeters erklärt, wie die Software Tachografen automatisch ausliest, Fahr- und Ruhezeiten überwacht und alle Daten direkt mit der Lohnabrechnung verknüpft.
Laut Peeters liegt die Stärke von Orditool in der Spezialisierung. “Wir konzentrieren uns ganz bewusst auf den Transportsektor, der der Tachographenpflicht unterliegt”, sagt er. “Unternehmen, die mit Lkw über 3,5 Tonnen fahren, unterliegen strengen europäischen Vorschriften. Unsere Tools sorgen dafür, dass diese Komplexität beherrschbar wird, ohne dass Transportunternehmen zusätzlichen Verwaltungsaufwand betreiben müssen.”
Mit mehr als 3.000 Kunden hat sich Orditool zu einer der meistgenutzten Plattformen in seiner Nische entwickelt. Die verschiedenen Produktvarianten – Orditach, Orditrack, Ordifleet und Ordisense – bilden zusammen ein Ökosystem für automatische Tachographenauslesung, Track & Trace und effizientes Flottenmanagement. “Unsere Software lädt die Tachographendaten vollautomatisch herunter und analysiert sie in 25 Sprachen auf Verstöße”, erklärt Peeters. “Außerdem sieht der Planer in Echtzeit, wie viel Fahrzeit ein Fahrer noch übrig hat. Das macht die Arbeit sicherer und effizienter.”
OpenICT blickt auch über den klassischen Lkw hinaus. Das Unternehmen arbeitet derzeit an einem neuen Gerät, das wie ein Fahrtenschreiber aussieht und sich auch so anfühlt, aber speziell für leichte Fahrzeuge entwickelt wurde, die nicht tachographenpflichtig sind. “Viele Unternehmen arbeiten mit einer gemischten Flotte”, sagt Peeters. “Sie wünschen sich eine einheitliche Methode zur Erfassung von Lenk- und Ruhezeiten. Das werden wir in Kürze ermöglichen, vollständig integriert in die Lohnabrechnung.”

Eines der Unternehmen, das täglich auf Orditool setzt, ist Transmeat aus Londerzeel. Das Distributionszentrum beliefert mehr als 150 Metzgereien in Belgien mit Fleischwaren, Fertiggerichten und Metzgereibedarf und verwaltet eine Flotte von dreizehn Lkw.
Flottenmanager Dirk Bracke bezeichnet die digiDL-Box als Gamechanger. Während Tachographen früher manuell ausgelesen werden mussten, werden die Daten nun vollautomatisch auf die Orditool-Plattform übertragen. “Bei unserer Flotte können Sie sich vorstellen, wie viel Zeit das spart”, sagt er.
Dank der umfangreichen Dashboards kann Transmeat die Arbeitsleistung, Fahr- und Ruhezeiten, Fahrerkarteninformationen und medizinische Untersuchungen genau verfolgen. Auch die Flottenverwaltung läuft dank automatischer Benachrichtigungen über Wartungstermine und Inspektionen reibungsloser ab. “Wir nehmen unseren Fahrern Stress ab und vermeiden Bußgelder. Auf diese Weise amortisiert sich die Investition schnell”, schließt Bracke.