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UPTR und PayCover blicken zufrieden auf die vierte Ausgabe der Transpro zurück
Veranstaltungsort: die Messehallen der Waregem Expo.

UPTR und PayCover blicken zufrieden auf die vierte Ausgabe von Transpro zurück

Keine roten Teppiche, spektakuläre Shows oder überladene Messestände, dafür aber Tausende von Fachkontakten und wertvolle Gespräche. Das ist nach wie vor das Erfolgsrezept von Transpro, der Fachmesse von UPTR und PayCover. Am 3. und 4. Juni 2026 strömten mehr als dreitausend Besucher zur Waregem Expo, um die vierte Ausgabe der Veranstaltung zu besuchen. Mitorganisator Bruno Velghe blickt zufrieden auf eine Messe zurück, die erneut bewiesen hat, dass Einfachheit, Inhalt und Networking perfekt zusammenpassen.

Transpro entstand vor einigen Jahren aus einer einfachen Idee heraus: einen Treffpunkt zu schaffen, an dem Spediteure, Logistikunternehmen und Lieferanten in einer ungezwungenen Atmosphäre zusammenkommen können. Dieses Konzept kommt nach wie vor gut an.

“Mit mehr als 3.000 Besuchern können wir von einer erfolgreichen Veranstaltung sprechen”, sagt Bruno Velghe von PayCover. “Noch wichtiger als die Besucherzahl ist jedoch die Qualität der Anwesenden. Unsere Aussteller kommen zur Transpro, weil sie dort direkt mit Geschäftsführern und Entscheidungsträgern aus Transport- und Logistikunternehmen sowohl aus Flandern als auch aus Wallonien in Kontakt treten können.”

Breites Leistungsspektrum

Die Messe brachte in diesem Jahr mehr als 85 Aussteller und Marken zusammen. Neben den acht großen Lkw-Herstellern waren auch Anbieter von Anhängern, IT- und Telematiklösungen, Personaldienstleistungen, Schulungen, Versicherungen, Finanzierungen, Kraftstoffen und Reifen vertreten.

“Im Anschluss erhielt ich mehrere E-Mails von Ausstellern, die sich ausdrücklich für die Organisation bedankten”, erzählt Velghe. “Sie waren besonders zufrieden mit der Qualität der Besucher und den Kontakten, die sie während der Messe knüpfen konnten. Darum geht es ihnen letztendlich.”

UPTR und PayCover blicken zufrieden auf die vierte Ausgabe von Transpro 1 zurück
Am Steuer eines Fahrsimulators, innerhalb der sicheren Mauern der Fachmesse.

Die offene Bar bleibt das schlagende Herz

Genau wie bei den vergangenen Veranstaltungen stand das Networking im Mittelpunkt. Die offene Bar und die Foodtrucks bildeten erneut den geselligen Mittelpunkt der Messe.

“Das ist nach wie vor einer unserer größten Trümpfe”, so Velghe. “Die Menschen fühlen sich hier nicht unter Zeitdruck. Sie nehmen sich Zeit, miteinander zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Diese entspannte Atmosphäre sorgt dafür, dass die Besucher oft länger bleiben als auf klassischen Fachmessen.”

Auch das Konferenzprogramm stieß auf großes Interesse. In verschiedenen Informationsveranstaltungen wurden aktuelle Themen behandelt, wie beispielsweise die niederländische Maut, datengestütztes Flottenmanagement, der obligatorische Fahrtenschreiber in Lieferwagen für den internationalen Transport sowie die Energiewende in der Branche.

“Ein Punkt, der weiterhin Beachtung verdient, ist, dass die Besucher während der Veranstaltungen manchmal kommen und gehen”, räumt Velghe ein. “Das ist für die Referenten nicht immer ideal. Dennoch erhielten wir positive Rückmeldungen von Teilnehmern, die die inhaltlichen Veranstaltungen als besonders nützlich empfanden.”

UPTR und PayCover blicken zufrieden auf die vierte Ausgabe der Transpro 2 zurück
Der ideale Zeitpunkt, um Branchenkollegen zu treffen…

Der Außenbereich sorgt für zusätzliche Dynamik

Eine wichtige Neuerung bei dieser Ausgabe war die Einführung eines Außenbereichs. Diese Erweiterung erwies sich sofort als Volltreffer.

“Zum ersten Mal konnten wir im Freien einige Lkw und Sattelzugmaschinen ausstellen, darunter auch Elektrofahrzeuge”, sagt Velghe. “Das hat unserer Fachmesse zusätzliche Dynamik verliehen. Sowohl Aussteller als auch Besucher waren von diesem Konzept sehr begeistert.”

Der Veranstalter sieht darin daher Chancen für die Zukunft. “Wir wollen diesen Außenbereich weiter ausbauen. Vor allem Elektro-Lkw werden dort eine immer wichtigere Rolle spielen. Wir stellen bei jeder Ausgabe fest, dass das Interesse an emissionsfreier Mobilität wächst. Die Transpro ist ein idealer Rahmen, um Transportunternehmern diese neuen Technologien näherzubringen.”

Auf zur Ausgabe 2027

Nicht alles verlief nach Plan. So musste der föderale Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke seine angekündigte Teilnahme am Eröffnungstag leider absagen.

“Das hat die positive Stimmung jedoch nicht beeinträchtigt”, sagt Velghe. “Die Messe hat erneut gezeigt, dass es einen Bedarf an einer Veranstaltung gibt, die die Branche zusammenbringt und verbindet.”

Gemeinsam mit dem Mitorganisator UPTR blickt er inzwischen bereits in die Zukunft. “Die nächste Ausgabe wird in Wallonien stattfinden, auch wenn wir den Veranstaltungsort und das Datum noch festlegen müssen. Im Jahr 2028 kehrt die Transpro dann wieder nach Waregem zurück. Und wir bleiben unserem Ziel treu: Wir wollen eine Plattform bieten, auf der sich Menschen treffen, Wissen austauschen und neue Kooperationen ins Leben rufen können. Wenn Besucher und Aussteller zufrieden nach Hause gehen, ist unsere Mission erfüllt.”

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