Die Transport- und Logistikbranche steht vor einer großen Herausforderung: mehr Nachhaltigkeit zu erreichen, ohne dabei an Effizienz, Zuverlässigkeit oder Erschwinglichkeit einzubüßen. Die Elektrifizierung bietet dabei enorme Chancen, erfordert aber gleichzeitig durchdachte technische Lösungen. Ecoveld, ein stark wachsendes Unternehmen im Bereich Multitechnik und Teil der Groep Veldeman, profiliert sich zunehmend als Partner für Unternehmen, die ihre Energieinfrastruktur zukunftssicher gestalten möchten.
Ein gutes Beispiel dafür ist das Elektrifizierungsprojekt bei Macharis Transport. Das Transportunternehmen hat kürzlich in Elektro-Lkw investiert und damit einen wichtigen Schritt in Richtung emissionsarmer Verkehr getan. Doch elektrisches Fahren wird erst dann wirklich interessant, wenn die Fahrzeuge auf kostengünstige und intelligente Weise aufgeladen werden können. Deshalb wurde erheblich in die bestehende Energieinfrastruktur am Standort investiert.
Um den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms optimal zu nutzen, hat Ecoveld einen Akku mit einer Leistung von 300 kW und einer Speicherkapazität von 645 kWh installiert. Diese Batterie speichert überschüssige Solarenergie und stellt sie später zum Laden der Elektro-Lkw zur Verfügung. So können die Fahrzeuge in vollem Umfang auf selbst erzeugte grüne Energie zurückgreifen. Das Ergebnis: deutlich geringere Kosten pro Kilometer und ein nachhaltigeres Transportmodell, das wirtschaftlich tragfähig bleibt.
Die Umsetzung erforderte einen durchdachten Ansatz. Für den Anschluss des Akkupacks war eine gesteuerte Tiefbohrung erforderlich. Auf diese Weise konnte die notwendige Infrastruktur verlegt werden, ohne den fließenden Verkehr auf dem Gelände zu beeinträchtigen. Für ein Logistikunternehmen, bei dem jede Bewegung zählt, ist das von entscheidender Bedeutung.
Die Batterie wird zudem von einem intelligenten Energiemanagementsystem gesteuert und prognostiziert. Dieses System prognostiziert die Energieerzeugung, den Verbrauch und den Ladebedarf und steuert die Batterie zum richtigen Zeitpunkt. Dadurch wird Ökostrom so effizient wie möglich genutzt und Spitzenlasten können besser abgefedert werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Batterie den Standort mit zusätzlicher Leistung versorgt. Da eine Verstärkung des Netzanschlusses durch den Netzbetreiber nicht möglich war, bietet die Batterie hier eine konkrete Alternative. Damit zeigt dieses Projekt, dass Batteriesysteme nicht nur für den Eigenverbrauch interessant sind, sondern auch eine Lösung in Gebieten darstellen, in denen Netzüberlastung zu einem wachsenden Problem wird.
Auch im Winter behält das Konzept seinen Wert. Die Batterie kann nachts oder in Zeiten mit geringerem Energieverbrauch aufgeladen werden, um dann in Spitzenzeiten die erforderliche hohe Leistung bereitzustellen.
Neben Batteriespeichern und Energiemanagement spielt die richtige Ladeinfrastruktur eine Schlüsselrolle. Ecoveld betrachtet das Gesamtbild: von Schalttafeln, Verkabelung und Leistungsmanagement bis hin zu Ladestationen für den Schwerlastverkehr. Durch die Abstimmung von Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher, Solarenergie und intelligenter Steuerung entsteht eine zukunftsfähige Gesamtlösung.
Ecoveld hat sich auf die lösungsorientierte Ausarbeitung solcher Konzepte für Transportunternehmen und Großverbraucher spezialisiert. Mit technischem Fachwissen, praxisorientierter Umsetzung und intelligenter Energiesteuerung ist Ecoveld der richtige Partner für Unternehmen, die ihre Energiewende zügig und kostengünstig umsetzen möchten.