Nachhaltigkeit und Effizienz werden in vielen Unternehmen noch allzu oft als zwei getrennte Ziele betrachtet. Bei AQUALEX hingegen gehen sie in der täglichen Praxis Hand in Hand. Der belgische Spezialist für Trinkwassersysteme zeigt, wie Logistik zu einer strategischen Säule sowohl für die operative Leistung als auch für Nachhaltigkeitsziele werden kann. In Zusammenarbeit mit Plastibac wurde in den letzten Jahren ein Kreislaufsystem aufgebaut, das mittlerweile fest in der Organisation verankert ist.

Die Grundlage dafür wurde mit einer scheinbar einfachen Entscheidung geschaffen: der Umstellung auf standardisierte Euronorm-Behälter. Keine Einzelverpackungen oder Ad-hoc-Lösungen mehr, sondern ein einheitlicher Behälter für die interne Lagerung, den Transport und den Transfer zwischen den Standorten. Die Auswirkungen gehen über die reine Ordnung im Lager hinaus. Die Einheitlichkeit sorgt für Ruhe im Betriebsablauf, weniger Handhabungsaufwand und eine deutliche Reduzierung der Abfallströme.
Dieser Ansatz wurde auch auf die detaillierte Logistik übertragen. Für kleinere Komponenten führte AQUALEX Lagerbehälter ein, die den Kommissionierprozess unterstützen und die Vorbereitung von Installationen beschleunigen. Gerade in einem Umfeld, in dem Produkte aus Hunderten von Einzelteilen bestehen, ist Übersichtlichkeit kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für Qualität.


Dies gilt insbesondere für die Eigenprodukte des Unternehmens. Die AQUALEX Fino- und Duo-Armaturen werden in Deerlijk vollständig im eigenen Haus entwickelt und montiert, in Zusammenarbeit mit dem Partner für Sonderanfertigungen WAAK. Die Komplexität dieser Montage stellt hohe Anforderungen an Logistik und Organisation. Jedes Teil muss zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Konfiguration und unbeschädigt verfügbar sein. Die Lager- und Transportkoffer von Plastibac spielen dabei eine Schlüsselrolle, indem sie während des gesamten Prozesses Struktur und Schutz bieten.
Der nächste Schritt in der Entwicklung des Systems zeigt, wie sich Logistik und Nachhaltigkeit gegenseitig verstärken können. AQUALEX erweiterte das Konzept um robuste Koffer mit Deckel aus recyceltem Kunststoff, die mit einem Aufdruck versehen sind. Diese Koffer werden im Lager befüllt, begleiten die Monteure zum Kunden und kehren nach der Installation wieder zurück. So entsteht ein geschlossener Kreislauf, in dem Verpackungsmaterial kein Abfall mehr ist, sondern ein fester Bestandteil des Betriebsablaufs.
Laut Produktmanager Robbe Vangheluwe fügt sich dieser Ansatz nahtlos in die übergeordnete Vision des Unternehmens ein. Das Ziel, bis 2030 dafür zu sorgen, dass jeder Leitungswasser trinkt, spiegelt sich nicht nur in der Produktentwicklung wider, sondern auch in der Materialauswahl und der Logistik. Wiederverwendbarkeit und Robustheit sind dabei keine Nebensache, sondern Ausgangspunkt. Die Entscheidung für recycelte Kunststoffe und ein System, das kontinuierlich im Umlauf bleibt, unterstreicht dies.

Auch für Plastibac verdeutlicht die Zusammenarbeit, wie sich Logistiklösungen weiterentwickeln. Während es früher oft um die Lieferung einzelner Produkte ging, verlagert sich der Schwerpunkt nun auf die gemeinsame Entwicklung von Systemen. In diesem Fall ein System, das nicht nur effizient funktioniert, sondern auch zu einer geringeren Umweltbelastung und einer einheitlichen Arbeitsweise über mehrere Standorte und Teams hinweg beiträgt.
Was dieser Fall vor allem deutlich macht, ist, dass Kreislauflogistik selten das Ergebnis einer einzigen großen Maßnahme ist. Sie entsteht vielmehr durch eine Reihe durchdachter Schritte, die jeweils auf einer soliden Grundlage aufbauen. Von Euronorm-Behältern bis hin zu Spezialtransportkoffern, von der internen Optimierung bis hin zu einer geschlossenen Kette, die bis zum Kunden reicht.
Damit zeigt AQUALEX, dass Kreislaufwirtschaft kein abstraktes Konzept bleiben muss. Sie wird am Arbeitsplatz greifbar, im Lager sichtbar und im täglichen Betrieb spürbar. Genau dort, wo die Logistik den Unterschied macht.
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